Oliver Mommsen: Der 'Tatort' ist nichts für Kinder

Oliver Mommsen
Oliver Mommsen © Cover Media

Die Kinder von Oliver Mommsen (46) durften früher den 'Tatort' nicht sehnen.

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Krasse Geschichten

Der TV-Liebling ('Ohne Dich') ist der Star aus dem Bremer 'Tatort' und drehte gerade zwei neue Folgen ab. In den vergangenen Jahren hat sich die Kultserie stark verändert und unterhält das Publikum abwechselnd mit gruseligen Psycho-Storys, zahlreichen Toten und experimentellen Kunstfilmen. Ist der 'Tatort' also was für Kinder? Keineswegs - findet der Schauspieler, der selbst zweifacher Vater ist:

"Der 'Tatort' ist kein Familienprogramm. Manchmal ist er einfach krass und nicht von der 'Tagesschau' zu unterscheiden, weil er so realistisch daherkommt", erklärte er im 'BZ'-Interview. Als seine Kinder Lotte und Oskar kleiner waren, durften sie ihrem Papa nicht bei der Arbeit als 'Tatort'-Kommissar zusehen. "Jetzt, mit 12 und 17 Jahren, aber schon. Dann kommen sie vorbei, wenn ich mir das Produkt angucke, mein Sohn bleibt stehen und sagt: 'Joa, haste gut gemacht'", lachte Oliver hinzu.

Seit 2001 ermittelt der gebürtige Düsseldorfer nun schon als Kommissar Nils Stedefreund im Bremer 'Tatort' an der Seite von Hauptkommissarin Inga Lürsen alias Sabine Postel (60, 'Das Traumschiff'). Als Vorbereitung auf seine Rolle gab es eine Einführung durch die Bremer Polizei und auch den Umgang mit einer Waffe musste der Schauspieler lernen. Außerdem las er viele Krimis, die von den Eigenarten und dem Berufsalltag der Kommissare handelten. Was es für Oliver Mommsen konkret bedeutet, ein 'Tatort'-Ermittler zu sein, verriet er im Interview mit 'ARD': "Zwei Mal im Jahr mit einer fantastischen Kollegin und einem wunderbaren Team aus Spitzen-Drehbüchern mit großartigen Regisseuren hammermäßige Filme zu machen …"

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