Oliver Hirschbiegel: In Herzogin Catherine steckt kein Drama

Oliver Hirschbiegel
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Für Oliver Hirschbiegel (55) stellt Herzogin Catherine (31) kein spannendes Filmmaterial dar. 

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Kein Vergleich zu Diana

Der Regisseur ('Der Untergang') feierte am Dienstagabend die Deutschlandpremiere seines neuesten Werks 'Diana' in München. Der Film porträtiert das Leben der verstorbenen Lady Di (†36) - der "Königin der Herzen" - und bezieht sich dabei vorrangig auf ihre zwei letzten Lebensjahre sowie ihre Liebe zum pakistanischen Herzspezialisten Hasnat Khan (54). In einem Interview verglich der Filmemacher Prinzessin Diana mit der Ehefrau von Thronfolger Prinz William (31). Herzogin Catherine (31) kam bei dem Vergleich allerdings nicht sonderlich gut weg: Sie sei viel zu perfekt und so könnte sich Hirschbiegel nicht vorstellen, einen Film über sie zu machen. "Ich sehe bei ihr kein Drama, da wüsste ich auch als Filmemacher nicht, was ich erzählen soll", erklärte er gegenüber 'bunte.de'. 

Die Unvollkommenheit Dianas sei hingegen gut als Material für einen Film geeignet: "Man kann die beiden nicht vergleichen, weil Diana eine wirkliche Ikone war. Sie hatte viel mehr Ecken und Kanten, war dabei aber unvollkommen. Die Nähe zu den Menschen entsteht über Verletzlichkeit, über Schwächen, zu denen man auch steht", führte Hirschbiegel weiter aus. 

Bei der Filmpremiere in Deutschland ging der Grimme-Preisträger dabei sogar so weit, Lady Di mit Mahatma Gandhi (†78) zu vergleichen. "Bei den Recherchen für meinen Film 'Diana' habe ich erfahren, dass die Prinzessin von Wales ein sehr spiritueller Mensch war. Daher hatte sie diese besondere Ausstrahlung - so ähnlich wie Mahatma Gandhi", so der Regisseur.

'Diana' von Oliver Hirschbiegel mit Naomi Watts (45, 'The Impossible') in der Titelrolle startet am 9. Januar in den deutschen Kinos. 

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