Oktoberfest in München: So werden Dirndl und Trachten wind- und wetterfest

Fashion-Guide: So wird Ihr Dirndl wind- und wetterfest!
Fußball-Star Thomas Müller und Ehefrau Lisa wissen, wie man sich bei kühlen Temperaturen für das Oktoberfest stylt © imago/MIS, SpotOn
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Oktoberfest 2016

Bier, Brezen - und Bibbern? Temperaturen um die 15 Grad und kalter Wind schüren nicht gerade die Lust, im kurzen Dirndl eine Runde um das Münchner Oktoberfest zu drehen. Das neue fesche Dirndl allein ist gerade abends oft zu frisch, um den Wiesn-Besuch ohne Kälteschock genießen zu können. Deshalb muss ein wohlig warmes Styling her. So machen Sie Ihr Trachten-Outfit auf stilvolle Art und Weise wetterfest und kälteresistent:

Obenrum...

Tracht gibt es auch als winterfest. Dann ist das Material meist dicker, die Dirndl haben teilweise auch lange Ärmel. Besonders angesagt sind in diesem Jahr Dirndl aus Samt oder edlem Brokat. Wer lieber in die leichtere Allrounder-Variante für Frühjahr und Sommer investiert, kombiniert die Tracht zum Beispiel mit einer hochgeschlossenen Bluse. Bei der Ärmellänge kann variiert werden - wärmer hält aber auf jeden Fall die dreiviertellange Variante. Hochgeschlossene Modelle wirken nicht zwangsläufig zugeknöpft, feine Stickereien kommen so besser gut zur Geltung und das Dekolleté ist vor Wind und Kälte geschützt.

Unten rum...

Zusätzlich sollten natürlich auch die Beine gut eingepackt werden. Unter einem langen Dirndl fällt eine dicke Leggings nicht auf, kürzere Modelle können mit Strumpfhosen oder - in diesem Jahr besonders angesagten - Kniestrümpfen, zum Beispiel mit verspieltem Lochmuster, kombiniert werden. Die Farbe sollte sich im besten Fall noch einmal weiter oben bei Tasche, Hut oder Überwurf wiederholen. Wer es lieber unauffällig mag, greift zur klassischen, durchsichtigen Seidenstrumpfhose.

Übers Dirndl...

Wenn es aus dem Bierzelt hinaus in die frische Luft geht, eignen sich Ponchos, große Schals und Schultertücher perfekt zum Überwerfen. Gerade letztere sorgen mit ihren feinen Fransen oder floralen Mustern für einen besonderen Hingucker. Zusätzlich können sie mit einer Vintage-Brosche zusammengehalten werden. Wer es etwas schlichter mag, drapiert einfarbige Schals aus fließendem Stoff um die Schulterpartie.

Natürlich können auch passende Trachten-Jacken, sogenannte Janker, übergezogen werden. Es gibt sie ganz klassisch aus gewalkter Schafswolle, auch dicke Strickjanker zum Beispiel aus Kaschmir sind weit verbreitet und halten kuschelig warm. Um über dem Dirndl eine gute Figur zu machen, müssen die Modelle perfekt geschnitten sein und natürlich auch farblich mit dem Dirndl harmonieren.

Gegen Regen gib es in der Trachtenmode kein eindeutiges Patentrezept. Hier hilft nur der gute alte Regenschirm - gerne farblich passend zum Gesamt-Outfit.

...und an den Füßen?

Ballerinas und Riemchen-Stilettos haben bei Wind und Wetter keine Chance. Geschlossene Pumps oder Stiefeletten erfüllen ihren Zweck dann schon mehr. Wer einen Stilbruch beabsichtigt, kann durchaus derbe (Wander-)Boots tragen. Wem das zu derbe ist, setzt auf feine Schnür-Stiefeletten. Auch flache, filigrane Wildlederschnürer, die bis zum Knöchel reichen, sind eine gute Alternative zu leichten Sommerschuhen.

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