Octavia Spencer: Nach dem Oscar ist vor dem Oscar

Octavia Spencer
Octavia Spencer © Cover Media

Das Leben von Octavia Spencer (44) hat sich nach der Oscar-Auszeichnung nicht großartig verändert: Es gibt immer noch zu wenig Filmrollen für schwarze Schauspielerinnen in Hollywood.

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Alles beim Alten

Die Kino-Beauty ('Fruitvale') gewann 2012 einen Academy Award für ihre Darstellung als Hausmädchen Minny Jackson in 'The Help'. Jetzt verkündete die Darstellerin, dass sich trotz dieses prestigeträchtigen Preises nichts daran geändert habe, wie viele Rollen ihr angeboten werden: "Das Leben ist genau dasselbe", sagte sie zu 'Daily Beast'. "Ich muss ein sehr kleines Leben in Bezug darauf führen, was Leute von 'Hollywood' denken - die Rollen, die mir in Filmen angeboten werden, sind zu klein, um sich richtig festzubeißen."

Weiter beharrte die Leinwand-Grazie darauf, dass ihre Hautfarbe der einzige Grund ist, dass sie nicht die Rollen bekommt, die sie gerne hätte. "Ich jette nicht durch die Welt", fügte sie hinzu. "Es gibt so wenige Rollen da draußen und selbst wenn es ein Film ist, der von einer schwarzen Schauspielerin geführt werden könnte, wie oft kommt es dazu, dass so ein Film finanziert wird?" Die Leinwandheldin erkennt aber an, dass auch andere Minderheiten in Hollywood zu kämpfen haben - wenn man kein A-Promi ist, sei es schwer, Filme überhaupt umzusetzen. "Es sind nicht nur die schwarzen Menschen. Es sind die asiatischen, spanischen Leute - wenn man nicht Salma Hayek ist. Es ist schwer, dass die Filme finanziert werden, es ist eine Geschäfts-Sache und man muss die Einstellung der Menschen hier ändern."

Doch wie es scheint, beißt sich Octavia Spencer doch durch: Bald können sie die TV-Zuschauer in der Serie 'Red Band Society' von Regisseur Steven Spielberg (67, 'Jurassic Park') bewundern, in der sie eine Krankenschwester auf der Kinderstation verkörpert.

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