"Nowitzki - Der perfekte Wurf": Vom Jungen zum NBA-Star

"Nowitzki - Der perfekte Wurf": Vom Jungen zum NBA-Star
Dirk Nowitzki wirft beim Länderspiel gegen Frankreich © ddp images

Einer der größten deutschen Sportler ist trotz seiner grandiosen Erfolge weiterhin der nette und brave Junge von nebenan geblieben. Dirk Nowitzki flachst auch mit 37 Jahren immer noch herum und lacht dabei sehr viel und gerne; der Wahl-Texaner arbeitet aber nach wie vor mit eisernem Willen am Erfolg. Mit seinen spektakulären Würfen hat der Superstar der Dallas Mavericks die Herzen der Fans bereits vor vielen Jahren im Sturm erobert. Einen Tag vor dem dritten Vorrundenspiel bei der Europameisterschaft in Berlin am Dienstag um 17:45 Uhr gegen die Türkei (Live im Ersten) zeigt das Erste am Montag (7.9. um 22:25 Uhr) die Free-TV-Premiere des Kinofilms "Nowitzki - Der perfekte Wurf".

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Dokumentation über Nowitzki

In der Dokumentation präsentiert Regisseur Sebastian Dehnhardt (47, "Das Wunder von Bern. Die wahre Geschichte") - dank tatkräftiger Unterstützung von Nowitzkis Familie und Freunden - das Leben und den Aufstieg eines der besten NBA-Spielers aller Zeiten. Dehnhardt hat Nowitzki für diesen Film über ein Jahr lang begleitet und wunderbare Szenen aufgenommen. Darüber hinaus hat Nowitzki dem Regisseur außergewöhnliches Video-Material aus seiner Kinder- und Jugendzeit überlassen. Dieses arbeitet der 47-Jährige auf witzige Weise in den Film ein, in welchem neben Nowitzki, seiner Familie und seinem Mentor Holger Geschwindner (69, "Nowitzki. Die Geschichte") auch viele aktuelle und ehemalige NBA-Stars wie Kobe Bryant, Vince Carter, Jason Kidd und Steve Nash zu Wort kommen.

Die zweite Hauptrolle neben Nowitzki spielt im Film sein Entdecker, Förderer und persönlicher Trainer Geschwindner. Der Basketball-Perfektionist hat Nowitzki im Alter von 16 Jahren bei einem Punktspiel seiner Würzburger Jugendmannschaft entdeckt und sofort angesprochen. Der Zwei-Meter-Hühne zog spielerisch an seinen Gegenspielern vorbei und erzielte einen Korb nach dem anderen, berichtet der Coach und Freund vom ersten Kontakt mit Nowitzki.

 

Mit Jazz und Physik zum perfekten Wurf

 

Geschwindner erzählt auch, wie er den 16-Jährigen unter seine Fittiche nahm und ihn dank innovativer und mitunter sehr seltsamer Trainingsmethoden zu einem überragenden Basketballer formte. Der studierte Physiker ließ sein wissenschaftliches Wissen in das Training einfließen und berechnete somit den perfekten Wurf mit einer optimalen Flugbahn für seinen Schützling. Zugleich bediente er sich seiner Lieblingsmusik, dem Jazz. Was nun Physik und Jazz mit dem Basketball zu tun haben, erklärt Geschwindner auf seine ganz eigene Weise, die selbst Profi-Basketballer kaum verstehen. Sowohl der frühere Trainer der Dallas Mavericks, Don Nelson (75), als auch der aktuelle Trainer, Rick Carlislie (55), begreifen die Methoden von Geschwindner nicht. Sie wissen nur eines: Sie wirken.

Dehnhardt zeigt, wie bereits in seinem früheren Werk über die beiden Boxstars Wladimir (39) und Vitali Klitschko (44, "Klitschko"), den ganz authentischen Sportler. Der Regisseur wertet nicht, sondern erzählt. Sein Ziel ist es, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und sowohl für die Person Nowitzki, als auch für die Sportart Basketball zu begeistern. "Nowitzki - Der perfekte Wurf" ist eine wunderbare Dokumentation über einen bodenständigen und ehrlichen Sportler, der sogar mit dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt herumalbert.

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