Nora Tschirner: Kostüm als Windschutz

Nora Tschirner
Nora Tschirner © Cover Media

Nora Tschirner (33) würde gerne öfter mal als Weihnachtsgeschenk verkleidet vor der Kamera stehen.

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Wie praktisch

Die Film-Grazie ('Liebe und andere Turbulenzen') ist seit dem 4. Dezember in der Romantik-Komödie 'Alles ist Liebe' als Kiki zu sehen, die an nichts anderes als an ihren Traummann denken kann.

Ihre Filmfigur ist zwar in der Liebe unglücklich, umso froher war jedoch Nora selbst, als sie von ihrem Kostüm erfuhr. Als Kiki durfte sie nämlich in ein Weihnachtsgeschenk-Outfit schlüpfen, was so einige Vorteile mit sich brachte. "Wir haben ja im frostigen Frühjahr gedreht und das war ein prima Windschutz.

Ich kann es sowieso nur als Kostüm empfehlen, denn damit gibt es auch keine Figurprobleme und man ist trotzdem sehr schön gekleidet. Ich hatte da auch noch Decken drunter und in den Drehpausen habe ich mich immer so hingehockt, dass ich auch noch die Beine mit reinziehen konnte. So hatte ich es immer schön warm", begeisterte sie sich im Interview mit 'Filmreporter.de'.

In dem Gespräch mit der Publikation erzählte Nora übrigens auch, was sie sich als kleines Kind selbst zu Weihnachten gewünscht habe. "Ein Pferd oder einen Hund. Überhaupt Tiere, die einem viel Arbeit machen, die man aber nicht geschenkt bekommt. Eine Barbie habe ich mir auch immer gewünscht und nie bekommen - mit einer politischen Ansage meiner Eltern, die nicht wollten, dass mein Frauenbild so wird. Ich war auch Michael-Jackson-Fan, von dem habe ich aber auch nix bekommen."

Ein Pferd oder ein Hund unterm Weihnachtsbaum wären im Endeffekt jedoch ohnehin gar keine so tollen Geschenke für die Berlinerin gewesen, schließlich ist sie auf beide Tiere allergisch.

In 'Alles ist Liebe' trifft Kiki auf ihren Exfreund Jan, der inzwischen ein Superstar ist und dem sie sich nun völlig unterlegen fühlt. Als typisches Frauenproblem wollte die Schauspielerin diese Haltung im Interview mit 'Focus Online' allerdings nicht abtun. "Ich glaube, das ist eine Typfrage. Es geht eher darum, wie sehr man mit sich im Reinen ist. Ein Reifegrad, wie sehr man es geschafft hat, ja zu sich selbst zu sagen. Dann kann man Leuten, die es an einem anderen Punkt 'geschafft' haben, fasziniert gegenüber stehen und sich freuen und begeistert sein - so nach dem Motto, ach kuck mal, da macht jemand genau das, was er will. Die Formulierung 'es geschafft zu haben' ist sowieso ein ziemlicher Unsinn, weil es keinen Aufschluss darüber gibt, ob jemand bei sich angekommen ist, sondern nur, ob er irgendwelche gesellschaftlichen Standards erfüllt", betonte Nora Tschirner.

Cover Media

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