Nicolas Cage: Einzigartigkeit wird bestraft

Nicolas Cage
Nicolas Cage © Cover Media

Nicolas Cage (50) ist genervt davon, dass echte Kreativität nicht genug gewürdigt wird.

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Wie dumm ist das denn?!

"Ich finde, sobald jemand etwas wirklich Einzigartiges tut, wird er kritisiert. Damit gewinnt man keine Awards", beschwerte sich der Oscargewinner ('Stolen') im Gespräch mit der britischen Zeitung 'The Independent'. "Viele meiner Helden, wie Edward Munch und Stravinsky, wurden heftig angegriffen, weil sie anders waren. Das sind Menschen, die den Rahmen gesprengt haben!" Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Wer Häme abkriegt, weiß, dass er auf dem richtigen Weg ist. Cage grinste: "Wenn du kritisierst wirst, machst du etwas richtig - weil du andere zum Nachdenken bringst. Es ist nicht immer gut, geliebt zu werden. Manchmal ist es gut, gehasst zu werden, weil du etwas getan hast, das anderen unter die Haut geht."

Unter die Haut ist Nicolas Cage den Kino-Zuschauern mit vielen seiner Rollen sicherlich gegangen - man denke nur an seine Darstellung eines Vollblutalkoholikers in 'Leaving Las Vegas' im Jahr 1995, die ihm einen Oscar als bester Hauptdarsteller einbrachte. Der Amerikaner ist der Neffe des legendären Filmemachers Francis Ford Coppola (75, 'Der Regenmacher') und obwohl Nicolas in manchen Coppola-Filmen mitspielte, legt er Wert darauf, sich aus eigener Kraft einen Namen gemacht zu haben. "Ich muss da immer vorsichtig sein, was ich sage", sinnierte der Star. "Rechtlich gesehen bin ich immer noch Nicolas Coppola, aber ich bin Nicolas Cage. Ich musste mich selbst neu erfinden. Ich liebe meine Familie und alle ihre Erfolge. Das Ding war nur: Beim Casting als junger Schauspieler entstand sofort dieser Druck … Aber sobald ich mit einem neuen Namen ins Casting ging und niemand wusste, wer ich war, bekam ich die Rolle. Ich fühlte mich befreit."

So befreit legte Nicolas Cage dann seine Traumkarriere hin, in der er seit 1981 in über 75 Filmen mitspielte.

Cover Media

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