Nick Gordon bezieht Stellung: Hat er Bobbi Kristina Brown vergiftet und ertränkt?

Nick Gordon nimmt Stellung zu den heftige Anschuldigungen.
Nick Gordon streitet ab, seine Freundin Bobbi Kristina Brown vergiftet und ertränkt zu haben. © World Entertainment News Network Ltd.

Nick Gordon nimmt Stellung zu den heftige Anschuldigungen

Hat Nick Gordon seine Freundin Bobbi Kristina Brown vergiftet und anschließend ertränkt? Genau das wird ihm in einer 13 Seiten langen Anklageschrift vorgeworfen, aus der das Portal 'Radar Online' zitiert. Jetzt hat sich Gordon zu den Anschuldigungen geäußert und streitet alles ab.

- Anzeige -

Wie das amerikanische ‘People Magazine‘ berichtet, lässt er über seine Anwälte ausrichten: "Nick ist am Boden zerstört, weil er seine Liebe verloren hat und es ist beschämend, dass diese unbegründeten Anschuldigungen gegen ihn öffentlich gemacht wurden."

Die Anklageschrift offenbart jedoch eine andere Seite des Nick Gordon: Den Dokumenten zufolge sei er am 31. Januar um 6 Uhr morgens nach Hause gekommen. Der angeblich unter Alkohol und Drogen stehende Gordon soll Bobbi Kristina Brown daraufhin des Betrugs beschuldigt und als "Hure und Schlampe" beschimpft haben. 30 Minuten lang sollen die beiden streitend durchs Haus gelaufen sein - bis plötzlich alles still war. Nick Gordon "gab Bobbi Kristina Brown einen tödlichen Cocktail, der sie besinnungslos machte und dann hat er ihr Gesicht in eine Wanne mit kaltem Wasser gedrückt, was zu ihrem Hirnschaden führte", so das Zitat aus der Anklageschrift.

Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, wird in der Klage auch noch behauptet, dass angeblich eine dritte Person im Haus anwesend war. Nachdem Bobbi Kristina Brown im Badezimmer von ihm ertränkt wurde, soll Nick Gordon sich umgezogen und zu seinem weiblichen Gast gesagt haben: "Jetzt will ich ein hübsches kleines weißes Mädchen wie dich."

Kurze Zeit später soll ein weiterer Gast Bobbi Kristina Brown in der Wanne gefunden haben. Gordon soll herbeigeeilt und "räum auf, räum auf" geschrien haben, gefolgt von Wiederbelebungsversuchen. Die am Tatort eingetroffene Polizei soll ein Kehrblech in der Badewanne gefunden haben – ein weiteres Indiz dafür, dass nachgeholfen worden ist?

Die Anklage könnte nur ein verzweifelter Schritt im Erbschaftsstreit sein

Bobbi Kristina Brown starb am 26. Juli 2015.
Trauriger Abschied: Bobbi Kristina Brown starb am 26. Juli 2015. © REUTERS, FRED PROUSER

Jegliche Versuche, Bobbi Kristina Brown zurückzuholen, sind gescheitert. Nachdem die einzige Tochter von Whitney Houston am 31. Januar 2015 bewusstlos in ihrem Haus gefunden wurde, lag sie monatelang im Koma. Ende Juni wurde sie in ein Hospiz in Atlanta verlegt. Am 26. Juli starb Bobbi Kristina Brown. Sie wurde nur 22 Jahre alt.

Es sind nicht die ersten Vorwürfe gegen Nick Gordon. In der Vergangenheit hatte der 24-Jährige immer wieder abgestritten, Schuld an dem Tod von Bobbi Kristina Brown zu sein. Mögliches Motiv: Bobbi Kristina Browns Erbe von rund 18 Millionen Euro. Doch die neusten Anschuldigungen sind ein ganz anderes Kaliber. Die erste Autopsie von Bobbi Kristina Browns Leiche hat noch keinen Aufschluss über die genaue Todesursache gebracht.

Zudem erschweren zwei Tatsachen die Arbeit: Wie ein Toxikologe 'RTL' erklärt, sollen nach einer so langen Zeit keine Giftstoffe mehr im Körper nachgewiesen werden können. Des Weiteren besteht immer noch die Möglichkeit, Bobbi Kristina Brown habe die Drogen womöglich freiwillig genommen. Da die genaue Todesursache womöglich nie geklärt werden kann, könnte die von der Houston-Familie eingereichte Klage nur ein taktischer Schritt sein, das Erbe für sich zu beanspruchen. Nick Gordon würde somit als Sündenbock deklariert werden - und nach den grausamen Details der Anklageschrift womöglich kaum eine Chance haben, seine Unschuld zu beweisen.

— ANZEIGE —