Nicht alle Falten sind ein Muss: Das sind die Tipps dagegen

Nicht alle Falten sind ein Muss: Das sind die Tipps dagegen
Nicole Kidman kann selbst mit 47 Jahren ein faltenfreies Gesicht vorweisen - dafür dürfte sie jedoch etwas tiefer in die Trickkiste gegriffen haben © Jordan Strauss/Invision/AP

Falten sind die wohl ungeliebteste Begleiterscheinung des Alters. Es gibt aber einige Dinge, die man gegen die Hautalterung tun kann. Für die richtige Behandlung ist ausschlaggebend, welche Falten-Art es ist, denn nicht alle kann man gleich gut mildern. "Wir haben mimische Falten, also die durch den Gesichtsausdruck entstehen, Falten die mit der Schwerkraft kommen sowie Hängebacken und Plisseefalten, die durch die Hautalterung bedingt sind", erklärt Dermatologin Dr. Marion Moers-Carpi der Nachrichtenagentur spot on news.

Die richtige Pflege macht's

Was kann man gegen Falten tun?

"Alle Falten, die durch die Muskulatur und starke Expressionen im Gesicht zustande kommen, kann man sehr gut mit Botox behandeln", sagt die Expertin. Doch Achtung, Botox kann die Falten nicht wegzaubern, sondern lediglich eine weitere Vertiefung verhindern. "Wenn die Falten schon tiefer sind, kann man sie unterpolstern oder auffüllen. Dafür gibt es Stoffe wie Hyaluronsäure." Diese sei unbedenklich, weil sie in unserem Körper selbst vorkomme, erklärt die Dermatologin.


Doch Botox und Co. ist nicht jedermanns Sache: Wem ein natürlicher Weg lieber ist, der kann auch mit ein paar einfachen Regeln den Falten vorbeugen. Am besten sollte man damit schon in jungen Jahren Anfangen, rät die Expertin. Am wichtigsten sei ein gesunder Lebensstil. "Zigaretten und Sonne sind absolute Killer für die Haut", erklärt Moers-Carpi, denn "UVA und Nikotin greifen die eigene Collagenschicht an und sie ist das Stützgewebe unserer Haut."


Auf die Pflege kommt es an

Auch die richtige Pflege ist im Kampf gegen Falten entscheidend, denn "eine gründliche, gute Hautreinigung kann auch präventiv gegen Falten wirken." Dazu gehöre die tägliche Reinigung mit einer milden Lotion, "am besten morgens und abends, auf jeden Fall aber abends", so die Expertin. Danach solle man auch eine Creme auftragen, um die Haut zusätzlich zu pflegen. Am besten wirke die Creme, "wenn die Haut vorher gereinigt wurde."


Welche Creme ist die richtige?

Um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, sollte die Creme immer auf den Hauttyp abgestimmt sein. "Wenn man jünger ist, reicht meist eine dünne Creme, wenn man zu Akne neigt, sollte man keine fettige Creme benutzen", sagt die Dermatologin. Auch Anti-Age Cremes können durchaus wirksam sein, jedoch nicht auf Dauer. "Eine Creme kann nur in die oberste Hautschicht eindringen und kommt zum Beispiel nicht an den Muskel heran." Cremes mit Substanzen wie Hyaluronsäure beispielsweise, binden das Wasser im Gewebe und "können der Haut für ein paar Stunden ein strafferes Aussehen geben."



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