"Never Twice": Zeitreise mit Nick Waterhouse

Nick Waterhouse
Zwischen retro und hip: Nick Waterhouse. Foto: Innovative Leisure © deutsche presse agentur
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Schon mit den ersten beiden Alben "Time's All Gone" (2012) und "Holly" (2014) hat Nick Waterhouse für Aufsehen gesorgt.

Darauf pflegte der kalifornische Sänger und Gitarrist, der mit Hornbrille, Kurzhaaarschnitt und Anzug an Buddy Holly erinnert, eine eigenständige Mischung aus Rhythm'n'Blues und Soul der 1950er und 1960er Jahre.

Die neue Platte "Never Twice" setzt schon mit den ersten Takten des Openers "It's time" ziemlich genau da an, wo der Vorgänger vor zwei Jahren aufgehört hat. Erdig polterndes Schlagzeug, muntere Congas, wummernder Bass und dezente Akzente der Hammondorgel, bevor der Sänger mit seiner röhrigen Stimme einsetzt und später beim Refrain von Background-Sängerinnen unterstützt wird. Nur die Gitarre hält Waterhouse diesmal im Hintergrund, zugunsten von Keyboards und Bläsern.

So stampft sich der Kalifornier durch einen Mix aus schweißtreibendem Beat ("Straight Love Affair", "Tracy"), entspannt swingenden Balladen ("Stanyon Street") oder dem lockeren Instrumentalstück "Lucky Once". Damit überbrückt er lässig eine Spanne von einem guten halben Jahrhundert irgendwo zwischen retro und hip, aber - und das ist keine kleine Leistung - mit seinem eigenen, unverwechselbaren Sound.


Quelle: DPA
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