Netflix setzt 'Gilmore Girls' fort: Die wichtigsten Fakten zur Kultserie mit Alexis Bledel und Lauren Graham

"Gilmore Girls" kompakt: Alles, was man zur Kultserie wissen muss
Die "Gilmore Girls" (v.l.): Serien-Tochter Rory Gilmore (Alexis Bledel) und ihre Serien-Mama Lorelai (Lauren Graham) © ddp images

Seit klar ist, dass die US-Serie "Gilmore Girls" vom Streamingdienst Netflix neu aufgelegt wird, ist das Kultformat in aller Munde. Die letzten sieben Staffeln waren hierzulande bis 2008 auf VOX zu sehen und hatten eine beachtliche Fan-Gemeinde. Wer sich bislang nicht für die Serie interessiert hat, muss sich jetzt schlau machen, um mitreden zu können. Denn auch wenn der Starttermin noch nicht bekannt ist, haben die Dreharbeiten im Februar begonnen. Die entscheidenden Eckdaten in Kürze: Worum geht es, wer sind die wichtigsten Charaktere, wer hat sich aus der Reunion verabschiedet und welche Geschichte steckt hinter der Entscheidung, ein vierteiliges Comeback zu drehen? Fertig ist der "Gilmore Girls"-Kenner ...

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Die Dreharbeiten laufen

 

Worum geht es und was passierte bisher?

 

In einer Kleinstadt in Connecticut namens Stars Hollow leben die alleinerziehende Mutter Lorelai (Lauren Graham) und ihre Tochter Rory Gilmore (Alexis Bledel). Die beiden sind ein gutes Team, das sich vor allem durch seine rasanten Dialoge nach dem Serien-Motto "Life's short. Talk fast" auszeichnet: Mit flinker Zunge werden Filme, Promis und Männerprobleme diskutiert. Die standesbewussten, wohlhabenden Großeltern Emily (Kelly Bishop) und Richard Gilmore (Edward Herrmann) bilden den Gegenpol zu den chaotischen Mädels und so greift das Format die großen Fragen zu Familie, Feminismus und Tradition auf. Spätestens als Oma und Opa Rory ihr Yale-Studium finanzieren, wird klar, dass "spießig" sein auch geldwerte Vorteile hat...

 

Wie sind die Charaktere drauf?

 

Zudem spielt die Beziehungskiste zwischen Lorelai und Luke Danes (Scott Patterson) eine wichtige Rolle: Liebe und Kummer wechseln sich ab und Lorelai weint sich bei ihrer besten Freundin und Superköchin Sookie St. James (Melissa McCarthy) darüber aus - oder lacht und lästert mit ihr. Auch Rory durchlebt mit ihrer besten Freundin Lane (Keiko Agena) und ihrer besten Feindin Paris Geller (Liza Weil) jugendliche Hochs und Tiefs. Dann gibt es da noch den schrulligen Kirk Gleason (Sean Gunn), der bei seiner Mutter wohnt und auf Lorelai steht. Und den französischen Concierge Michel Gerard (Yanic Truesdale), der mit Lorelai und Sookie in dem Hotel Independence Inn arbeitet, einem der schicksalsträchtigsten Orte der Serie.

 

Was verändert sich in den neuen Folgen?

 

Es ist traurige Gewissheit, dass Edward Herrmann, der Darsteller des Serien-Opas Richard Gilmore, nicht mehr dabei sein kann: Er starb 2014 im Alter von 71 Jahren an einem Gehirntumor. Der Grund warum seine Serien-Witwe Emily Gilmore in den neuen Folgen in "einen fast schon manischen Zustand" aus Schmerz und Verdrängung gerät, wie ihre Darstellerin in einem Interview mit "Tvline.com" verrät. Und weniger tragisch, aber trotzdem traurig ist Melissa McCarthys Abschied aus der Serie. Sie hatte auf Twitter behauptet, dass man ihr keine Rolle mehr als Sookie angeboten hätte. Produzentin Amy Sherman-Palladino erklärt auf "Tvline.com" hingegen, dass der Hollywood-Star McCarthy schlichtweg zu beschäftigt sei.

 

Die witzige Geschichte hinter der vierteiligen Reunion

 

Während Warner Bros. noch 153 Episoden à 42 Minuten drehte, produziert Netflix jetzt nur vier, aber dafür 90-minütige Mini-Filme - wie kam es dazu? Die Idee dahinter soll eine Hommage an die Liedzeile "Winter, spring, summer or fall. All you have to do is call" aus der Hit-Single "You've Got A Friend" von Carole King (73) sein. Und die vier Filmchen sollen jeweils das Frühjahr, den Sommer, den Herbst und den Winter als übergeordnetes Thema haben. Die Sängerin selbst steuerte bei der eigentlichen Serie den Titelsong "Where You Lead" bei und trat als Gaststar wiederkehrend in der Rolle von Sophie, der Besitzerin des Musik-Ladens in Stars Hollow, auf.

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