Nena: Die Vergangenheit ist ein Teil von mir

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Nena © Cover Media

'Oldschool' ist für Nena (54) ein ganzheitliches Gefühl, das alles umfasst, und daher perfekt als neuer Albumtitel geeignet.

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Alles ist miteinander verbunden

Mehr als 15 Jahre ist es her, dass die Sängerin '99 Luftballons' sang und damit weltweit berühmt wurde. Mittlerweile kann Nena 23 Solo- und sechs Bandalben in ihrer Diskografie verzeichnen. Auf ihre lange Karriere blickt die Musikerin in ihrem neue Album 'Oldschool' zurück. Schon der Titel deutet die Beschäftigung mit der Vergangenheit an. Für Nena recht ungewöhnlich, schließlich schwieg sie bisher über vergangene Zeiten.

"Diesmal habe ich mir eine Brücke in meine Vergangenheit gebaut und sie ins Hier und Jetzt geholt. Das ist schon besonders für mich. Früher wollte ich über Vergangenes nicht sprechen … Inzwischen hab auch ich geschnallt, dass meine Vergangenheit ein Teil von mir ist, den ich gar nicht abkoppeln kann. Und das will ich auch nicht mehr", erklärte sie im Interview mit der 'Bild'-Zeitung über ihr neues Album.

Am 27. Februar veröffentlicht Nena ihr neues Album 'Oldschool' und geht damit auch auf Tour. Die Konzerte finden in kleinen Clubs statt, ganz ohne großes Spektakel, glamouröse Licht-Shows oder ähnliches. Eine 'Oldschool'-Tour schien dem Popstar besser für kleine Auftrittsorte geeignet. Zu einigen Clubs hat sie sogar noch eine ganz persönliche Beziehung, wie das SO36 in Berlin, wo sie jahrelang schräg gegenüber wohnte. Ganz schön "oldschool":

"Mein erstes Album ist seit 34 Jahren draußen. Das fühlt sich ziemlich oldschool-mäßig an, könnte aber auch gestern gewesen sein. Oldschool ist inzwischen ein ganzheitliches Gefühl für mich, das alles miteinander verbindet", erklärte sie in einem früheren Gespräch auf 'derwesten.de'.

34 Jahre scheint eine lange Zeit, doch für Nena kein Grund, ihrer Karriere ein Ende zu setzen: "So ist das eben, wenn man Oldschooler ist ... Ich werde bestimmt noch mit 70 am Klavier sitzen und '99 Luftballons' singen. Ich kann mir alles vorstellen, aber ich kann mir nicht vorstellen, keine Musik mehr zu machen."

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