'Need for Speed' mit 'Breaking Bad'-Star Aaron Paul: Sexy Cast trifft rasante Flitzer

'Need for Speed': Sexy Cast trifft rasante Flitzer
'Need for Speed': 'Breaking Bad'-Star Aaron Paul dreht in Superschlitten voll auf

3 von 5 Punkten

Ein Videospielfranchise, das weltweit über vier Milliarden Dollar umgesetzt hat, muss nicht zwangsläufig auch ein Kinopublikum begeistern. Der Film zum gleichnamigen Kassenknüller 'Need for Speed' besitzt aber durchaus die passenden Puzzleteile, um nicht nur Fans der Rennspielserie in die Kinos zu locken. Während durchgestylte Superschlitten und rasante Verfolgungsjagden die männlichen Zuschauer begeistern dürften, kommen bei dem Action-Spektakel mit Hauptdarsteller Aaron Paul auch die Frauen auf ihre Kosten.

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Von Alexandra Mölgen

Aaron Paul, der den meisten durch seine preisgekrönte Darbietung in 'Breaking Bad' bekannt sein dürfte, verkörpert in 'Need for Speed' Mechaniker Tobey Marshall. Tobey ist ein durch und durch guter Kerl, der nach dem Tod seines Vaters versucht, dessen Autowerkstatt am Laufen halten. Dafür nimmt der leidenschaftliche Muscle-Car-Fan sogar einen Deal mit Erzfeind Dino Brewster (Dominic Cooper, 'Captain America – The First Avenger') an - ein fataler Fehler. Es kommt zu einem tödlichen Unfall, für den Dino zwar verantwortlich ist, Tobey aber in den Knast wandert. Zwei Jahre nach seiner Entlassung will Tobey den Tod seines Freundes rächen und den wahren Unfallverursacher hinter Gitter bringen. Mit der hübschen Britin Julia Maddon (Imogen Poots, 'Jane Eyre') begibt sich Tobey auf eine schonungslose Verfolgungsjagd, bei der es bald nicht mehr nur um den Kampf nach Gerechtigkeit geht, sondern ein Rennen auf Leben und Tod beginnt…

Bei den Autorennen kommen die männlichen Zuschauer voll auf ihre Kosten: aufgemotzte Autos, halsbrecherische Stunts und das alles mit einer mächtigen Portion Geschwindigkeit gefüttert. Hauptdarsteller Aaron Paul lässt wiederum mit seinem Anblick und Schauspiel die Frauenherzen höher schlagen. Seine Rolle ist unglaublich charismatisch, loyal und durch die Ereignisse in seinem Leben sehr verletzlich – zugleich ist er aber auch sehr willensstark und legt eine reizvolle Bad-Boy-Attitüde an den Tag. Regisseur Scott Waugh hat nach einer jüngeren Ausgabe von Filmikone Steve McQueen gesucht – und die hat er in Aaron Paul ohne Zweifel gefunden. Man muss allerdings auch sagen, dass der 34-Jährige in einem Film wie 'Need for Speed' seinen ganzen Facettenreichtum nicht in dem Umfang einbringen konnte, wie er das in den letzten sechs Jahren in dem Serien-Hit 'Breaking Bad' gemacht hat.

'Need for Speed': Adrenalin pur
Wilde Verfolgungsjagden bei 'Need for Speed'.

'Need for Speed' wird seinem Titel gerecht und dennoch hat der Zuschauer nicht das Gefühl, nur sinnlos aneinandergereihte Autorennen auf der Leinwand zu sehen. Die Verfolgungsjagden und Stunts sind sehr authentisch gemacht und entfalten vor allem in 3D ihre volle Wirkung. Die Liebes-Geschichte, die sich zwischen Tobey und Julia entwickelt, ist zwar vorhersehbar, doch wenn wir ehrlich sind, erwarten die Zuschauer von einem Streifen wie 'Need for Speed' auch keine Romanze à la 'Romeo und Julia' oder einen hochgradig gestrickten Thriller mit komplizierten Handlungssträngen.

'Need for Speed' ist kein Blockbuster, den man unbedingt gesehen haben muss. Doch wen die Autorenn-Reihe 'The Fast and the Furious' gut unterhalten hat, ist auch bei 'Need for Speed' gut aufgehoben. Empfehlenswert ist die 3D-Version im Kino. Hier bekommt man als Zuschauer oft das Gefühl, selbst am Steuer dieser faszinierenden und oftmals futuristischen Superschlitten zu sitzen - auch wenn einige der Stunts und waghalsigen Manöver fast schon zu illusorisch sind.

Kinostart 20.03.2014

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