Nazan Eckes gibt Rassismus keine Chance

Nazan Eckes gibt Rassismus keine Chance
Nazan Eckes © Cover Media

Nazan Eckes (39) lässt sich nicht einfach ausgrenzen.

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Null Toleranz

Die beliebte RTL-Moderatorin ('Explosiv') hat als Tochter türkischer Einwanderer genau wie ihre Eltern schon Rassismus erlebt. Zwar waren diese Vorfälle "eher subtil", allerdings will sich Nazan auch das nicht gefallen lassen. "Meine Toleranzgrenze liegt bei Null. Ich habe keinerlei Verständnis für Fremdenhass in jeglicher Form und lasse mich selbst nirgendwo ausgrenzen. Schon gar nicht in einem Land, in dem ich geboren wurde, Steuern zahle und mich aktiv in die Gesellschaft einbringe", stellte sie im Interview mit 'Web.de' klar. Andererseits könne sie aber auch nicht verstehen, wenn ausländische Familien sich von der Gesellschaft "abkapseln" würden. "Integration passiert nur, wenn beide Seiten es wollen", warnte sie.

Integration hat nach Meinung des TV-Stars auch viele Gesichter. "Es gibt nicht ein Modell, das für alle passt", so Nazan. "Wichtig ist, dass jeder Mensch, der hier lebt, das Gefühl haben sollte, wirklich dazuzugehören. Ich kann keine Sprache lernen oder mich gesellschaftlich engagieren, wenn ich dauernd ausgeschlossen werde oder keine wirklichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe. An der Willkommenskultur in Deutschland muss sicher noch gearbeitet werden."

Als Anfang des Jahres die Pegida-Bewegung gegen die "Islamisierung des Abendlandes" protestierte, zeigte sich Nazan Eckes von der Gegenbewegung beeindruckt. "Auf der anderen Seite sind ja viel mehr Menschen auf die Straße gegangen, um zu zeigen, dass Deutschland ein buntes Land ist, in dem jede Nation, Kultur und Religion einen Platz hat", sagte sie damals im Gespräch mit 'Planet-Interview.de'. "Das hat mich sehr gefreut, ja fast überrascht."

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