Nathalie und Calle von Bismarck: Scheidung

Calle und Nathalie von Bismarck
2010 besuchten Calle und Nathalie von Bismarck die Unesco-Gala. © dpa, Jörg Carstensen

"Er verschwand immer wieder für mehrere Wochen spurlos"

Trennung auf Zeit, buddhistische Ehetherapie: Nathalie und Carl-Eduard 'Calle' von Bismarck haben viel versucht, um ihre Ehe zu retten. Genützt hat es alles nichts. "Ich lasse mich scheiden", sagte die Gräfin im 'Gala'-Interview. Seit zehn Jahren sind die gebürtige Kanadierin und der Graf verheiratet. Doch am Ende scheiterte ihre Ehe vor allem an Calles Alkoholproblemen.

- Anzeige -

"Ich habe lange versucht, meinem Mann zu helfen", so die 42-Jährige. "Aber die Ärzte versicherten mir, dass zu gehen der einzige Weg aus dem Teufelskreis der Sucht und Co-Abhängigkeit ist." Bereits seit zwei Jahren lebe das Paar getrennt. Sie mit den beiden gemeinsamen Kindern Alexei und Grace in London, er auf Schloss Friedrichsruh in Schleswig-Holstein. "Seine Krankheit hat unser Leben beeinträchtigt. Ich musste ihn zum Wohle unser Kinder verlassen." Die Scheidung erfolge aber in gegenseitigem Einvernehmen.

Bei der Hochzeit im Jahr 2004 will sie noch nichts von den Problemen gewusst haben. Als sie im achten Monat schwanger gewesen sei, habe Calle jedoch seine dunkle Seite gezeigt. "Er begann in meiner Gegenwart übermäßig viel zu trinken und verschwand immer wieder für mehrere Wochen spurlos."

Auch finanziell sieht es bei ihrem Noch-Gatten alles anderes als rosig aus. "Mein Mann arbeitet nicht und bekommt eine Apanage von seinen Eltern. Den Großteil des Geldes habe ich in die Ehe eingebracht." Seit Jahren will sie Rechnungen der Familie bezahlt haben. Besonders schrecklich seien für sie deshalb Berichte über nicht beglichene Flugrechnungen gewesen. "Das Ergebnis von all dem ist, dass zwei kleine Kinder erleben mussten, wie ihre Mutter, die sie liebt und für sie sorgt, in aller Öffentlichkeit diskreditiert wurde."

Ihr Fazit: "Ich musste die bittere Erfahrung machen, dass der Name Bismarck einem ebenso schaden wie nützen kann." Pläne für die Zukunft will sie in ihrer "emotionalen Ausnahmesituation" lieber nicht schmieden. Mit ihrem Schritt wolle sie Frauen in ähnlichen Situationen Mut machen, sich zu trennen. "Dem Teufel ins Auge schauen ist schwer, aber nicht unmöglich."

Bildquelle: dpa

— ANZEIGE —