Natalie Portman musste sich in Havard beweisen

Natalie Portman musste sich in Havard beweisen
Von 1999 bis 2003 studierte Natalie Portman an der Elite-Universität in Havard © Arthur Mola/Invision/AP

Die US-Schauspielerin Natalie Portman (33, "Black Swan") ist für einen Tag nach Havard zurückgekehrt, um dort für die Absolventen der Elite-Universität eine inspirierende Rede zu halten. Dabei verriet sie, dass ihre eigene Zeit an der renommierten Lehrinstitution keineswegs immer nur leicht für sie war. "Als ich 1999 als Studentin im ersten Semester anfing, hatte ich das Gefühl, dass es ein Fehler gewesen wäre", so die Oscar-Gewinnerin in ihrer 20 Minuten langen Rede. Sie habe das Gefühl gehabt, jedem beweisen zu müssen, nicht nur die dumme Schauspielerin zu sein.

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Sie fühlte sich dumm

Denn obwohl sie bereits Anfang der Neunziger als Padmé Amidala im Film "Star Wars Episode I" ihren Durchbruch auf der Leinwand feiern konnte und längst eine Berühmtheit war, entschied sich Portman damals, an der Harvard Universität Psychologie zu studieren. Ihr Studium schloss sie im Jahr 2003 erfolgreich ab. Danach stand für sie fest, sich fortan nur noch ihrer größten Leidenschaft zu widmen. "Ich gestand mir selbst ein, dass ich es kaum erwarten konnte, wieder Filme zu drehen", verriet sie den Hochschul-Absolventen.


Sie blicke gern auf ihre Zeit in Havard zurück, auch wenn sie damals mit schwierigen Gegebenheiten konfrontiert war. Ihre Jahre an der Elite-Universität zu romantisieren sei zu einfach, habe sie doch auch schwere Zeiten durchgemacht. "Ich war 19, musste zum ersten Mal mit einem gebrochenen Herzen zurechtkommen und nahm eine Pille, die inzwischen vom Markt genommen wurde, weil sie Depressionen hervorruft", blickte Portman auf ihre Anfangszeit in Harvard zurück.


"Man kann niemals der Beste sein", gab sie ihren Zuhörern als Ratschlag mit auf den Weg. "Das Einzige, in dem man am besten sein kann, ist, sich selbst weiterzuentwickeln. Macht von dem Umstand Gebrauch, nicht zu sehr an euch selbst zu zweifeln. Je älter wir werden, desto realistischer werden wir. Und der Realismus tut uns keinen Gefallen."

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