Natalie O'Hara: Bye-bye Schubladendenken!

Natalie O’Hara
Natalie O’Hara © Cover Media

Natalie O'Hara (38) findet, dass man als Schauspieler verschiedene Rollen verkörpern dürfen sollte - Stempel, die man von der Gesellschaft verpasst bekommt, nerven sie daher nur.

- Anzeige -

Mein größter Wunsch

Die Fernsehschönheit gehört seit 2008 zum Hauptcast der ZDF-Alpenserie 'Der Bergdoktor' und spielt darin die Gastwirtin Susanne Dreiseitl.

Neben ihren Filmrollen ist die in Göttingen geborene Darstellerin aber auch als Theaterschauspielerin tätig. Ein Branchenwechsel, der nicht bei jedem gut ankommt. "Ich würde mir wünschen, dass das Schubladendenken aufhört", betonte sie im Interview mit 'in' und erklärte: "Als TV-Schauspieler ist man für Kino und 'Feuilleton-Theater' raus. Als ich kürzlich als 'Minna von Barnhelm' auf der Bühne stand, kamen auch Kommentare wie 'Ach, wollen Sie jetzt ins ernste Fach wechseln?' Diese Kategorisierung in Boulevard und Feuilleton sollte endlich aufhören."

So fühlt sie sich als facettenreiche Schauspielerin in mehreren Genres wohl und findet, dass ihr Genre-Hopping positiv zu bewerten sei. Deshalb könne sie sich auch nicht entscheiden, ob sie lieber auf der Theaterbühne oder vor einer Kamera steht. "Ich freue mich sehr, dass ich beides machen darf. Im Prinzip ärgert mich aber diese Kategorisierung, die wir Deutschen betreiben", meinte Natalie O'Hara auch im 'StN'-Interview. "Die beiden Bereiche können sich ja gegenseitig bereichern. Mir ist auch völlig egal, was drüber steht: Film, Fernsehen, Theater oder Musical. Jede Rolle erfordert das gleiche Engagement, und ich nehme jede gleich ernst. Außerdem hilft mir die Arbeit beim Film auch auf der Bühne. Beim Film kommt es darauf an, sich möglichst locker zu machen und in einem ganz natürlichen Ton zu sprechen. Das ist auch bei der Theaterarbeit hilfreich."

Cover Media

— ANZEIGE —