Natalie Horler: Der ESC-Countdown läuft

Böse Vorwürfe gegen Natalie Horler
ESC 2013: Der Countdown für Cascada läuft © dpa, Jörg Carstensen

"Keiner mag es, kritisiert zu werden"

Die deutsch-britische Sängerin Natalie Horler, besser bekannt als Frontfrau der Band 'Cascada', ist Deutschlands Hoffnung beim diesjährigen ESC in Malmö. Doch schafft es die 31-Jährige drei Jahre nach dem Sieg von Lena Meyer-Landrut den Pokal wieder nach Deutschland zurückzubringen? Die Meinungen gehen auseinander. Während die einen sie durchaus in der Favoritenrolle sehen, wird sie von anderen für ihren musikalischen Beitrag gescholten und für ihre Figur kritisiert.

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In Malmö/Schweden wird Natalie Horler schon als kleine Favoritin gehandelt, doch der Weg dorthin war für die ehemalige Klamottenverkäuferin ganz schön hart. Kurz nach ihrem Sieg beim Vorentscheid im Februar hagelt es viele Negativ-Schlagzeilen. Plagiatsvorwürfe machten die Runde - ihr Song 'Glorious' sei eine Kopie des Songs 'Euphoria' von Vorjahresgewinnerin Loreen. Ein Gutachten bestätigte schließlich das Gegenteil. Böse Zungen behaupten auch, die Blondine sei zu dick und hätte Figur-Probleme.

Doch wie geht die Sängerin mit solcher Kritik um? Jetzt, kurz vor dem Auftritt ihres Lebens, ist sie mit ihren Gegnern im Reinen."Keiner mag es kritisiert zu werden. War ja auch nicht immer konstruktive Kritik und hat natürlich nicht Spaß gemacht. Und jetzt geht es runter wie Öl, dass die Leute einen akzeptieren", so Horler im Interview mit RTL.

Um sich mit solchen Schlagzeilen verrückt zu machen bleibt auch keine Zeit mehr. Der Countdown für die große Show läuft. Und die Dance-Queen hat jetzt erst mal nur ein Ziel: als Kind einer Britin für Deutschland beim Eurovision Song Contest zu gewinnen. Und wer weiß, vielleicht bekommt Natalie Horler als 'Cascada' dank ihrer englischen Wurzeln schon mal zwölf wichtige Punkte aus Großbritannien.

Bildquelle: dpa

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