Natalie Dormer will aufrütteln

Natalie Dormer will aufrütteln
Natalie Dormer © Cover Media

Natalie Dormer (33) findet, dass es vielen jungen Frauen nicht bewusst ist, wie wenig gleichberechtigt sie eigentlich sind.

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Von wegen Gleichberechtigung!

Die Schauspielerin ('Die Tudors') übernimmt in dem TV-Film 'The Scandalous Lady W' die Hauptrolle. Der Streifen erzählt die Geschichte von Lady Symour Worsley, die im 18. Jahrhundert für einen Skandal sorgt, als sie mit dem besten Freund ihres Ehemannes durchbrennt. Dank ihres einflussreichen Göttergatten wird sie auch noch dafür vor ein Gericht gestellt.

Die Britin hofft, dass sie mit ihrer Darstellung Aufmerksamkeit auf die Tatsache lenken kann, dass die Story auch heute noch sehr wohl aktuell ist.

"Bis 1870 - was nur 145 Jahre her ist - konnte eine Frau rechtlich nichts besitzen oder erben", erklärte Natalie gegenüber 'BBC'. "Die meisten Mädchen laufen heute die Straße entlang und twittern oder bestellen etwas über ihre Net-a-Porter-App und haben keine Ahnung, wie winzig die Zeit ist, in der wir Gleichberechtigung haben.

Ohne zu ernst klingen zu wollen, aber es gibt in der Welt noch viele Frauen, die keine politische Stimme, kein Wahlrecht haben. Wir reden darüber, als wäre es vergangen, aber es gibt in dieser Welt zahlreiche Orte, wo Frauen Bürger zweiter Klasse sind und immer noch von ihren männlichen Gegenstücken versklavt werden. Es ist politisch nicht so weit weg, wie wir das gerne denken würden."

Natalie setzt sich immer sehr für Gleichberechtigung ein und liebt es, auf der Leinwand wie im Fernsehen starke Frauen zu verkörpern.

Auch in Interviews spricht sie immer wieder über ihr Herzensthema - gegenüber 'thedailybeast.com' regte sie sich im vergangenen Jahr beispielsweise über den negativen Beigeschmack des Wortes "Feministin" auf: "Es ist doch verrückt, dass das Wort Feministin im Jahr 2014 negative Konnotationen weckt. Es regt mich auf, dass es für die jüngere Frauengeneration ein Schimpfwort ist, das sie mit etwas Militantem oder mit einem Gefühl von weiblicher Übermacht assoziieren. Darum geht es nicht. Es bedeutet einfach Befreiung und Gleichheit", betonte Natalie Dormer.

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