Nadja Auermann: Das Modeln ist der Jugend vorbehalten

Nadja Auermann
Nadja Auermann © Cover Media

Nadja Auermann (43) ist froh, eine der wenigen Ausnahmen zu sein, die auch jenseits der 30 noch Modeljobs landet.

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Mit 30 ist Schluss

Die Berlinerin zählte in den 90er Jahren zu den ganz großen Supermodels, sie zierte alle wichtigen Titelseiten und arbeitete mit fast allen großen Modeschöpfern zusammen. Mittlerweile ist sie Mutter von vier Kindern - und modelt noch immer.

Dass ihre Karriere so lange anhalten würde, hätte sie sich in ihren Anfangszeiten nie träumen lassen. Schließlich sei das Modeln vorrangig ein Job für die jüngere Generation: "Ich bin allerdings auch kein Mensch, der große Pläne schmiedet. Deswegen freue ich mich, dass ich auch heute noch so viele tolle Anfragen bekomme. Natürlich bin ich mir bewusst, dass für viele Kolleginnen mit 30 Jahren Schluss ist - das Modeln ist ein Beruf, der eigentlich der Jugend vorbehalten ist", erklärte sie in einem Interview mit 'Zeit online'.

Neben ihren Modeljobs und mütterlichen Verpflichtungen hat Nadja Auermann kürzlich sogar noch Psychologie studiert. Einige Semester drückte sie aus reinem Interesse an dem Fach wieder die Schulbank. Als sie dann 2013 allerdings ihr viertes Kind bekam, legte sie erst einmal eine Pause ein. "Aber wer weiß, vielleicht nehme ich das Studium in ein paar Jahren wieder auf. Mit 50 den Abschluss machen: Das wäre ein Traum!" verriet sie weiterhin.

Mit ihrer Familie lebt das Model mittlerweile in einem Einfamilienhaus in Dresden, wo sie die Ruhe abseits der großen Modemetropolen genießt. Ab und an braucht die schöne Blondine mit den langen Beinen dann aber doch einen kleinen Abstecher in ihr früheres Leben: Bei der Modenschau von Mango war sie unlängst der Stargast im Publikum in Barcelona.

Ruhiges Familienleben und glamouröser Fashion-Trubel: Von beidem ein bisschen ist laut Nadja Auermann nämlich das beste Rezept zum Glücklichsein, wie sie gegenüber 'Welt.de' verriet: "Für mich ist die Balance zwischen Aufregung und Entspannung, zwischen Arbeit und Familie, das Geheimnis des Glücklichseins. Zu viel von allem ist nicht gut."

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