Nadeshda Brennicke. Ihre Karrierehighlights auf einen Blick

Schauspielerin Nadeshda Brennicke
Nadeshda Brennicke bei einem Filmevent in München © picture alliance / Geisler-Fotop, Petra Schönberger/Geisler-Fotopr

Nicht nur Schauspielerin, sondern auch Musikerin

Im Jahr 1992 gründet Nadeshda Brennicke zusammen mit Jennifer Wippich das Duo ‚Charade‘. Produziert werden die beiden von Stefan Zauner und Aron Strobel, die beide der Band ‚Münchener Freiheit‘ angehören. Mit der Single ‚All of You‘ erreichen die beiden Frauen Platz 67 der deutschen Charts. Das Lied ‚The Colour of Your Eyes‘ klettert sogar bis auf Rang 60. Im selben Jahr, in dem sie ihren Abschluss an der Schauspielschule macht, erhält sie die Hauptrolle für die deutsche Komödie ‚Manta – Der Film‘. Hier mimt sie die jugendliche ‚Tina‘, die allen den Kopf verdreht.

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Von 1995 bis 2000 spielt Nadeshda Brennicke die Rolle der ‚Tessa Normann‘ in ‚Die Straßen von Berlin‘. Tessa ermittelt im Auftrag der ‚Sonderkommission Organisierte Kriminalität‘ im Untergrund der Hauptstadt. Insgesamt wurden 22 Episoden ausgestrahlt. Durch ‚Die Straßen von Berlin‘ wird Nadeshda Brennicke einem größeren Publikum bekannt. 2001 erhält sie für ihre Rolle der Anne Schneider in ‚Das Phantom‘ den ‚Adolf-Grimme-Preis‘. Im Laufe der Jahre wirkt sie in vielen verschiedenen Fernsehproduktionen mit. Zu den bekannteren zählen ‚Polizeiruf 110‘, ‚Der letzte Bulle‘, ‚Donna Leon‘ und ‚Das Traumhotel‘. Außerdem wirkte sie in mehreren ‚Tatorten‘ mit. Hier spielte sie meist eine bedeutungstragende Nebenrolle.

Ihre Gesangskarriere hat sie nicht an den Nagel gehängt: In der ‚Polizeinotruf 110‘-Folge ‚Silikon Walli‘ und im Film ‚Antikörper‘ stellte sie ihre Künste am Mikrophon unter Beweis. In ihrem letzten Kinofilm ‚Banklady‘, der 2013 in den Kinos lief, mimte sie die Gisela Werler. Für diese Rolle heimste Nadeshda Brennicke den ‚Silver Hugo‘ ein und erhielt 2014 außerdem eine Nominierung für den ‚Bambi‘ in der Kategorie ‚Beste deutsche Schauspielerin‘. 2015 las die gebürtige Freiburgerin für das Album ‚Glücklich hier, Six Takes‘ Texte von den Gebrüdern Grimm, Arthur Rimbaud und Edgar Allan Poe ein. Mit Hilfe von Michael Farin (Hörspielautor) und Zeitblom (Musiker) entstanden daraus neue Stücke aus Musik mit elektronischen Einflüssen und Literatur.

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