Nachlass von Heinz Schenk kommt unter den Hammer

Heinz Schenk
Heinz Schenk als Wirt und Oberkellner in der Sendung "Blauer Bock" (1979), neben ihm Lia Wöhr als Wirtin. Foto: Karl Staedele © DPA

Mehr als zwei Jahre nach dem Tod von Showmaster Heinz Schenk wird sein Nachlass versteigert. Am 20. August ist eine Auktion des gesamten Besitzes in Schenks früherem Wiesbadener Wohnhaus geplant, wie sein ehemaliger Manager und Nachlassverwalter Horst Klemmer am Mittwoch mitteilte.

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Er bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Die Einrichtung des Hauses, in dem der frühere "Zum blauen Bock"-Moderator fast 40 Jahre lang bis zu seinem Tod lebte, sei praktisch unverändert. "Ich glaube nicht, dass nach einem Tag alles leer ist", sagte Klemmer. Schenk sei ein großer Sammler gewesen. Der einstige Fernsehstar war 2014 im Alter von 89 Jahren gestorben.

Zum Inventar gehören Klemmer zufolge alle Folgen des "Blauen Bock" auf Video-Kassetten, mehrere "Bembel", eine Sammlung mit 300 Taschenuhren, der Fernsehpreis Bambi aus dem Jahr 1990 und zahlreiche Spielfilme, darunter "Vom Winde verweht". Der Wert des Inventars wird auf 60.000 Euro geschätzt. Klemmer rechnet mit vielen Teilnehmern an der Auktion. Online könne vorbestellt werden.

Heinz Schenks Haus ist bereits verkauft und soll bis Ende September geräumt werden. Er hatte zu Lebzeiten verfügt, dass nach seinem Tod sein gesamtes Vermögen und Inventar in eine Stiftung zur Förderung von jungen Unterhaltungskünstlern gehen solle. Die Gründung der Stiftung stehe kurz bevor, erklärte Klemmer.


dpa
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