Nach Tod von Bobbi Kristina Brown: Freund Nick Gordon wird von Gericht schuldig gesprochen

ARCHIV - The file picture dated 16 August 2012 shows former US musician and actress Bobbi Kristina Brown (R) and her foster-brother Nick Gordon (L) arriving for a premiere at Grauman's Chinese Theatre in Hollywood, California, USA. Photo: EPA/PAUL BU
Bobbi Kristina Brown ist tot © dpa, Paul Buck

Das Zivilgericht in Fulton County hat Nick Gordon für schuldig befunden

Ein Zivilgericht in Fulton County, Georgia, hat Nick Gordon für den Tod von Bobbi Kristina Brown schuldig gesprochen, nachdem dieser zum Gerichtstermin nicht erschienen ist. Die Verwalter von Bobbi Kristinas Nachlass reichten eine Klage gegen den 26-Jährigen wegen Körperverletzung und der Zufügung emotionaler Qualen  ein und gewannen nun den Zivil-Prozess.

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Im Wortlaut heißt es, dass Gordon "juristisch verantwortlich" für den Tod seiner langjährigen Freundin sei. Somit trage er eine Mitschuld an ihrem tragischen Tod. Als Todesursache wird ein Gemisch aus Drogen, Alkohol und Morphinen genannt.

Bobbi Kristina Brown, die Tochter von Weltstar Whitney Houston, wurde im Januar 2015 leblos in der Badewanne ihrer Wohnung aufgefunden. Nur wenige Wochen danach verstarb die damals 22-Jährige im Krankenhaus. In einem Interview mit 'Daily Mail' sprach Nick Gordon über die schrecklichen Ereignisse der besagten Nacht: " Ich mache mir Vorwürfe, dass ich nicht schnell genug zu Krissy gekommen bin an dem Tag", so Gordon.

Nun muss noch beschlossen werden, wie viel Schadensersatz den Erben von Bobbi Kristina zugesprochen wird – im Raum steht eine Summe von rund 50 Millionen Dollar. Ob es allerdings bei dieser Summe bleibt, steht noch nicht fest.

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