Nach Raab-Rücktritt: 80 Mitarbeiter verlieren ihren Job

Nach Raab-Rücktritt: 80 Mitarbeiter verlieren ihren Job
Stefan Raab wird Ende 2015 seine ProSieben-Shows an den Nagel hängen © ProSieben

Vergangene Woche hatten Stefan Raab (48, "Maschen-Draht-Zaun") und ProSieben angekündigt, dass der Entertainer sich Ende 2015 aus dem TV-Geschäft zurückziehen will. Der Rücktritt hat auch für zahlreiche Mitarbeiter der Produktionsfirma Brainpool Konsequenzen. 80 dort Beschäftigte müssen laut übereinstimmenden Medienberichten gehen. Die Betroffenen seien auf einer Betriebsversammlung darüber in Kenntnis gesetzt worden.

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Zum Ende des Jahres

Gegenüber dem Kölner "Express" bestätigte eine Brainpool-Sprecherin am Abend: "Es wurden heute 80 betriebsbedingte Kündigungen zum Jahresende ausgesprochen - bedingt durch den Wegfall der Stefan Raab-Produktionen in 2016."

Wie 'Bild' berichtet, soll Stefan Raab (hält zehn Prozent an Brainpool) nicht anwesend gewesen sein, als die schlechten Nachrichten verkündet wurden. Stattdessen habe Brainpool-Gründer Jörg Grabosch  die Mitarbeiter informiert. Es soll Totenstille im Saal geherrscht haben, viele weinten. Und sollen wütend darüber sein, dass Raab mit Abwesenheit glänzte. "Die Arbeit hier war wie in einer Truppe von Freunden und plötzlich kriegst du sowas von in die Fresse. Stefan lässt uns hängen", zitiert die Zeitung eine Mitarbeiterin.

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