Nach Lemmys Tod: Motörhead hören auf

Nach Lemmys Tod: Motörhead hören auf
Motörhead hören auf: Der verstorbene Lemmy Kilmister (re.) und sein Bandkollege Phil Campbell auf der Bühne © Owen Sweeney/Invision/AP

Die Welt des Rock ist noch schwer vom plötzlichen Tod Lemmy Kilmisters (1945-2015) gebeutelt - da verkündet Motörhead-Drummer Mikkey Dee (52) den Fans auch schon die nächste, wenn auch erwartbare, schwere Botschaft: Motörhead werden ohne ihren legendären Frontmann nicht weitermachen.

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Bandkollege Mikkey Dee spricht

"Motörhead ist vorbei, selbstverständlich. Lemmy war Motörhead. Aber die Band wird in den Erinnerungen vieler Menschen weiterleben", sagte Mikkey Dee dem schwedischen Blatt "Expressen" in einem Telefoninterview. Weder Touren noch neue Aufnahmen werde es geben - "aber Lemmy lebt in den Herzen weiter".

"Er hat all seine Energie auf der Bühne gegeben"

Auch über die letzten Tourtage mit Kilmister sprach der gebürtige Schwede: "Er war zuletzt fürchterlich eingefallen, er hat all seine Energie auf der Bühne gegeben und war sehr, sehr müde", erzählte Mikkey Dee. "Es ist unglaublich, dass er überhaupt spielen konnte, dass er die Tour beenden konnte. Das ist nur 20 Tage her. Unglaublich."

Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister war am 29. Dezember einem Krebsleiden erlegen, von dem er erst zwei Tage zuvor erfahren hatte. Bei dem für seinen wilden Lebensstil bekannten Star seien Tumore in Hirn und Nacken diagnostiziert worden, erzählte Kilmisters Manager Todd Singerman dem britischen Fernsehsender Sky News. Ein offizielles Statement zu den Hintergründen des unerwarteten Todes soll es allerdings erst in den kommenden Tagen geben.

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