Nach dem Krisengespräch zum Song der Söhne Mannheims: Das sagt Xavier Naidoo

Xavier Naidoo wehrt sich auf Facebook gegen den Vorwurf rechtspopulistisch zu sein
Xavier Naidoo wehrt sich auf Facebook gegen den Vorwurf rechtspopulistisch zu sein © picture alliance

Xavier Naidoo: Langes Statement via Facebook

Lange hat Xavier Naidoo (45) öffentlich zu der Kritik an dem umstrittenen Song 'Marionetten' seiner Band Söhne Mannheims geschwiegen. Nach einem Krisentreffen im Rathaus mit dem Mannheimer Oberbürgermeister sah er sich aber wohl nun doch gezwungen, ein Statement dazu abzugeben. 

Der Text sei "bewusst überzeichnet"

Es handle sich bei dem Lied "um eine zugespitzte Zustandsbeschreibung gesellschaftlicher Strömungen, also um die Beobachtung bestimmter Stimmungen, Auffassungen und Entwicklungen", so der Sänger. Der Text sei "bewusst überzeichnet". Dies sei offenbar bei vielen missverständlich angekommen.

Guten Morgen, nach dem Treffen mit dem Oberbürgermeister und den Söhnen Mannheims habe ich das Gefühl, noch einmal das...

Posted by Xavier Naidoo on Montag, 8. Mai 2017

Weiter heißt es in dem Statement, dass sowohl die Söhne Mannheims als auch er sich seit Jahren "gegen jede Art von Gewalt, gegen jede Art von Fremdenhass, gegen jede Art von Diskriminierung und gegen jede Form von Radikalismus und Nationalismus" stellen würden. Stattdessen stünden sie für eine "offene freiheitliche, liberale und demokratische Gesellschaft, in der viele Kulturen gemeinsam zusammenleben und in der es allen Menschen möglichst gut geht", ein. "Dass ich weder rassistisch noch rechtspopulistisch bin, bedarf für mich eigentlich keiner (erneuten) Erwähnung", so Naidoo.

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