Nach Charlie Sheens HIV-Geständnis: So reagieren die Stars

Nach Charlie Sheens HIV-Geständnis: So reagieren die Stars
Charlie Sheen erntet viel prominenten Zuspruch © Eric Charbonneau/Invision/AP

Sein Geständnis war ein großer Schritt: Ab sofort lebt Charlie Sheen (50, "Two and a Half Men") öffentlich mit den HI-Virus. Was auf ihn jetzt zukommt, kennt Ex-Basketball-Star Magic Johnson zu Genüge. Der 56-Jährige hatte im Jahr 1991 bekanntgegeben, HIV-positiv zu sein und meldete sich nun auf Twitter zu Wort, um Sheen Mut zuzusprechen.

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Magic Johnson macht ihm Mut

"Ich wünsche Charlie Sheen und seiner Familie das Beste. Durch den Fortschritt der Behandlungsmöglichkeiten und der Medizin kann er diese Krankheit bekämpfen und ein langes Leben führen", schrieb er und fügte in einem weiteren Tweet hinzu: "Da er nun sein Schweigen gebrochen hat, hoffe ich, er wird sich mir anschließen und die Welt über HIV/Aids aufklären."

 

Auch Lady Gaga und Stephen King melden sich zu Wort

 

Johnson ist nicht der einzige Star, der etwas zu dem Thema zu sagen hatte. Lady Gaga (29, "Born This Way") zeigte auf Instagram ihre Anerkennung: "Eine Möglichkeit für Menschen weltweit, über moderne HIV-Prävention, Behandlungen und emotionale Intelligenz in Bezug auf das Stigma dieses Virus zu lernen", und widmete Sheen den Hashtag "#MutigerCharlie".

Schauspielerin Heather Locklear (54), die seit Jahren mit dem Schauspieler befreundet ist, postete ein Bild von sich und Sheen und schrieb: "Mein Herz tut weh. Ich bete für Charlie und seine Familie." Autor Stephen King nahm über Twitter Anteil an Sheens Schicksal, indem er sich eines Zitats bediente, mit dem J.K. Rowling ihr unter einem Pseudonym erschienen Buch "Der Ruf des Kuckucks" eröffnet hatte: "Traurig ist derjenige, dessen Ruhm sein Unglück berühmt macht."

 

Danny Pintauro mahnt die Medien

 

Anders als King sieht der ehemalige Kinderstar Danny Pintauro (39, "Wer ist hier der Boss?") Sheens Prominenz als positiven Aspekt. Der Schauspieler ist selbst HIV-positiv und schrieb in einem Gastbeitrag für "The Hollywood Reporter": "Ich glaube, dass [Sheens] Coming-Out der HIV-Bewegung zugute kommen wird und dabei helfen wird, das Stigma zu untergraben." Er ermahnte die Medien jedoch dazu, sich nicht einzumischen: "Aber es muss nach seinen Regeln passieren - andernfalls kann nichts Gutes dabei herauskommen."

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