Muse: Chris trauert der Vergangenheit nach

Muse: Chris trauert der Vergangenheit nach
Muse © Cover Media

Chris Wolstenholme (36) hat das Gefühl, dass etwas des Vibes "verloren geht", wenn Muse größere Konzerte geben.

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Wir haben was verloren

Mit seinen Kollegen Matt Bellamy (37) und Dominic Howard (37) bildet der Brite eine der bekanntesten Rockbands des Planeten ('Feeling Good'), ihr aktuelles Album 'Drones' schaffte es in Deutschland auf Platz drei der Charts, in Großbritannien, Frankreich und Amerika ging die Scheibe sogar auf Platz eins.

Natürlich ist es toll, dass Muse mittlerweile so bekannt ist und in ausverkauften Hallen spielt, aber Chris verfällt ein wenig in Nostalgie, wenn er an die Vergangenheit denkt.

"Es gibt definitiv einen Vibe, der verloren geht, wenn man in größeren Hallen spielt", gab er im Interview mit dem Magazin 'Q' zu. "Aber ich liebe große Gigs auch. Ich denke nicht, dass wir es uns je hätten träumen lassen, dass wir mal im Wembley-Stadium spielen könnten. Um ehrlich zu sein, ist es nett, alles zu mischen. Es kann ein bisschen eintönig sein, wenn man immer in derselben Art von Halle spielt."

Also versucht die Band, in ihre Auftritte ein bisschen Abwechslung zu bringen. In diesem Jahr spielten sie deswegen auch bei dem Metalfestival Download. Etwas in der Art wollten sie schon lange ausprobieren.

"Ich fand es toll! Wir fanden immer, dass es eine harte Seite an der Band gibt. Unsere frühen Einflüsse kamen alle von Hardrockbands und einige von diesen beeinflussen uns noch heute, deswegen waren wir gar nicht diese total überraschende Wahl, als die uns einige empfanden."

Was Muse in diesem Jahr ausließ, war das Kultfestival Glastonbury. Allerdings nicht, weil die Herren dazu keine Lust gehabt hätten …

"Ich glaube, wenn wir könnten, würden wir jedes Jahr Glasto machen! Das ist wahrscheinlich das beste Festival der Welt. Wir hoffen alle, dass wir es mit diesem Album machen können. Es ist ja schon eine Weile her", meinte Chris Wolstenholme und bezog sich damit auf den bislang letzten Auftritt von Muse bei dem Festival: Der war 2010.

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