Mumford & Sons lästern über Jay Z

Mumford & Sons lästern über Jay Z
Marcus Mumford (l.) und seine Kollegen von Mumford & Sons © Drew Gurian/Invision/AP

Rapper Kanye West (37) lobte die Folk-Band Mumford & Sons jüngst in höchsten Tönen als "der letzte Rockstar", der übrig geblieben sei. Bei Wests Kollegen Jay Z (45) sieht die Sache etwas anders aus, denn für dessen neuen Streaming-Dienst Tidal haben die britischen Musiker nichts als Verachtung übrig.

- Anzeige -

Keine Fans von Tidal

"Wir hätten nicht mitgemacht, selbst wenn man uns gefragt hätte", sagte Frontman Marcus Mumford (28) dem Magazin "The Daily Beast". "Ich stehe nicht darauf, dass Leute Teile des Marktes für sich beanspruchen und ihre Gesichter darauf klatschen. Das ist nur kommerzieller Dreck." Wenn behauptet werde, dass Tidal Künstlern gehöre, dann "gehört es diesen reichen, wohlhabenden Künstlern." Gitarrist Winston Marshall (26) fand noch drastischere Umschreibungen für Jay Z und Co. und nannte sie die "neuen verdammten Plutokraten".

Tidal wurde als Konkurrenz-Produkt zu Spotify auf den Markt gebracht. Gegen einen monatlichen Betrag steht Abonnenten die Musik von teilnehmenden Künstlern zur Verfügung, darunter Jay Zs Ehefrau Beyoncé (33), Rihanna (27) und Daft Punk ("Around The World"). Laut Jay Z soll das Geld nicht nur den Musikern, sondern auch Produzenten und Songschreibern zukommen. Mumford & Sons behaupten hingegen, dass es ihnen nicht darum ginge, Geld zu verdienen. Ihre Alben seien Kunststücke - und Werbemittel für ihre Konzerte.

— ANZEIGE —