'Mulholland Drive', 'In the Mood for Love', 'There Will Be Blood' und Co.: Die Top-Filme des Jahrhunderts

Das sind die Top-Filme des Jahrhunderts
"Mulholland Drive - Straße der Finsternis" wurde zum besten Film des Jahrhunderts gewählt © Concorde Home Entertainment

David Lynchs Streifen "Mulholland Drive - Straße der Finsternis" ist zum großartigsten Film des 21. Jahrhunderts gekürt worden. Zumindest ist das das Ergebnis einer Umfrage von "BBC Culture" unter 177 Filmkritikern aus 36 Ländern. Auf Platz zwei liegt "In the Mood for Love", dahinter kommen "There Will Be Blood", "Spirited Away" und Richard Linklaters "Boyhood". Zu den Top Ten zählen zudem "Vergiss mein nicht!" von Michel Gondry, "The Tree of Life" mit Brad Pitt, "Yi Yi - A One and a Two", "Nader und Simin - Eine Trennung" sowie auf dem zehnten Platz "No Country For Old Men" von den Coen-Brüdern.

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David Lynch auf der Eins

Die beliebtesten Regisseure in der Liste - jeweils mit drei Filmen - sind Wes Anderson ("The Grand Budapest Hotel"), der Thailänder Apichatpong Weerasethakul, Christopher Nolan ("Inception"), der Österreicher Michael Haneke, Paul Thomas Anderson ("There Will Be Blood") sowie Joel und Ethan Coen. Die besten Jahre für Filme waren demnach 2012 - aus diesem Jahr erscheinen in der Umfrage zahlreiche Filme, unter anderem "The Act of Killing" (Platz 14) und "Holy Motors" (16) - sowie 2013 mit Streifen wie "12 Years a Slave" (44) und "Blau ist eine warme Farbe" (45).

 

Wo sind die Deutschen?

 

Der Österreicher Haneke steht im Ranking mit "Das weiße Band" auf Platz 18, mit "Caché" auf 23 und für seinen Oscar-Streifen "Liebe" gab es den 42. Rang. Der deutsche Filmemacher Florian Henckel von Donnersmarck steht mit seinem Oscar-Film "Das Leben der Anderen" auf der 32. Maren Ade schaffte es mit dem diesjährigen Cannes-Hit "Toni Erdmann" gerade noch auf Platz 100. Es ist der aktuellste Film im Ranking. Sie ist zudem gerade mal eine von zehn Frauen, die es auf die Liste geschafft haben.

Der erste Film, bei dem eine Frau Regie geführt hat, findet sich auf Rang 22. Es ist "Lost in Translation" aus dem Jahr 2005 von Sofia Coppola. Ihr Vater, Regie-Legende Francis Ford Coppola, ist mit keinem seiner Filme vertreten. Er ging es im 21. Jahrhundert ruhiger an. Beliebte Animationshits wie "WALL-E" (Platz 29), "Ratatouille" (93) und "Findet Nemo" (96) sind ebenfalls vertreten. "Spotlight", der Film der 2016 den Oscar als "Bester Film" gewann, liegt übrigens auf Platz 88.

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