Muhammad Ali, der größte Boxer aller Zeiten

Muhammad Ali
Muhammad Ali (li.) beim Kampf © picture alliance / AP Photo, MITSUNORI CHIGITA

Dreifacher Weltmeister

Der Boxer Muhammad Ali kam als Cassius Marcellus Clay Jr. am 17. Januar 1942 in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky zur Welt.

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Seine Schwester, sein vier Brüder und er wuchsen in ärmlichen Verhältnissen auf. Als Clay zwölf Jahre alt war, wurde ihm sein Fahrrad gestohlen. Daraufhin gab ihm ein Polizist und Boxtrainer den Tipp, mit dem Boxen anzufangen. Mit 16 verließ Clay die Schule und konzentrierte sich nur noch auf den Sport. Im Jahr 1959 kam er zum ersten Mal mit der religiösen Vereinigung Nation of Islam in Kontakt, zwei Jahre später nahm er erstmals an einem ihrer Treffen teil. Sein Interesse für den Islam hielt er jedoch zunächst vor der Öffentlichkeit geheim. Anfang 1964 wurde Clay zum Mitglied der Nation of Islam und benannte sich in Muhammad Ali um. Im Juli des gleichen Jahres traf Ali die Kellnerin Sonji Roi und heiratete sie nur einen Monat später. Weil Roi mit einigen muslimischen Traditionen Probleme hatte, wurde die Ehe im Januar 1966 wieder geschieden. Im August 1967 heiratete Ali zum zweiten Mal, seine Ehefrau Belinda Boyd trat kurz darauf zum Islam über und erhielt den neuen Namen Khalilah Ali. Das Paar bekam zwischen 1968 und 1972 vier Kinder. Weil Ali ab 1975 eine Beziehung mit der Schauspielerin Veronica Porsche begann, ließ er sich wenig später von seiner Frau scheiden. Ali und Porsche heirateten im Sommer 1977 und bekamen im Dezember des gleichen Jahres die Tochter Laila. Im Jahr 1984 wurde bei Ali das Parkinson-Syndrom festgestellt, im Laufe der Zeit schritt die Krankheit immer weiter fort. Im Jahr 1986 trennten sich Ali und Veronica Porsche. Seine vierte Frau Yolanda Williams ehelichte er im November 1986, wenig später adoptieren sie ihren Sohn Asaad Amin.

Neben seinen sieben ehelichen Kindern hat Ali auch die beiden Töchter Miya und Khaliah aus unehelichen Beziehungen.

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