Münster: Drogen schuld an der Tat

Münster: Drogen schuld an der Tat
© picture-alliance/ dpa, Jörg Carstensen

TV-Star spricht über die Vorwürfe

Vergewaltigung, Körperverletzung und Raub. Jetzt hat sich Schauspieler Sebastian Münster vor dem Bonner Landesgericht zu den schweren Vorwürfen geäußert. Dem 'Express' zufolge führt der 38-Jährige seinen Abstieg auf seine Drogensucht zurück.

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"In München habe ich 1996 zum ersten Mal mit einem Freund Kokain konsumiert", gestand Münster demnach im Rahmen der Verhandlung. "Nach Beziehungsproblemen hab' ich immer mehr genommen. Häufig habe ich das Tageslimit meiner EC-Karte aufgebraucht." Alle Versuche, den Drogen abzusagen seien nach eigenen Angaben gescheitert.

Den angeblichen Überfall auf eine Prostituierte vor gut einem Jahr hat Münster laut der Zeitung ebenfalls kommentiert: In einem Gebüsch sollte es zum vereinbarten Oralverkehr kommen. Doch als die Prostituierte sich weigerte und anfing zu schreien, versuchte der TV-Star sie ruhig zu stellen. "Ich wollte nur nicht auf Drogen mit einer Prostituierten in einem Gebüsch entdeckt werden", begründet er seine Tat.

Münster wird außerdem mit einer weiteren Tat in Verbindung gebracht. Bereits im Jahr 2001 soll er eine 18-Jährige und deren Mutter vergewaltigt und ausgeraubt haben. Ein DNA-Test hatte die Ermittler auf Münster als mutmaßlichen Täter gebracht. Der Schauspieler sitzt seit Oktober 2009 in U-Haft. Jetzt wird ihm der Prozess gemacht.

(Foto: dpa)

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