Moritz Bleibtreu: So erzieht er seinen Sohn David

Moritz Bleibtreu spricht über die Erziehung seines Sohnes
Moritz Bleibtreu spricht über seine Erziehungsmaßnahmen.

Moritz Bleibtreu spricht über die Erziehung seines Sohnes David

Der Schauspieler Moritz Bleibtreu (44) hat jetzt über seine wohl wichtigste Rolle in seinem Leben gesprochen – die Vaterrolle. Dabei sei ihm wichtig, ein gutes Mittelmaß zu finden, um seinem Sohn David (6) Freiheiten zu gewähren und dennoch den richtigen Weg zu weisen. "Ich mag das Wort 'erziehen' nicht", erklärt er im RTL-Interview. "Weil da steht 'ziehen' drin und das ist es halt für mich gar nicht". Von seiner Mutter Monica Bleibtreu (†2009) wurde er ebenfalls selten zurechtgewiesen, gesteht er.

- Anzeige -

Seinem Sohn Computerspiele zu verbieten, komme für den Schauspieler auch nicht in Frage. "Es bringt weder was, zu sagen: 'Du darfst das gar nicht' und noch viel schlimmer ist natürlich, wenn du sagst 'Komm ist mir egal, hier nimm noch eine Portion Pommes und ein Tiefkühlhähnchen' und dann sitzen die da fünf Stunden". Dass sein Sohn auf anstößigen Seiten im Internet landen könnte, mache ihm keine Angst. Wenn es so passieren würde, sei es wichtig mit seinem Sohn darüber zu sprechen.

Scheinbar ist genau das der Grund, der ihn dazu bewegt, in Sachen Erziehung seinen eigenen Weg zu gehen. Regeln und Vorschriften seien für den Schauspieler keine wesentlichen Aspekte in Bezug auf Erziehung.

"Ich bin sowieso keiner, der irgendwie Regeln oder Zeiten für irgendwas aufstellt. Die werden ja heute schon genug genervt, wenn sie in die Schule gehen müssen irgendwann. Das ist ja schon alles ganz furchtbar,", sagt er. Bleibtreus Erziehung verläuft also nicht nach Plan, vielmehr vertraut er auf seinen Instinkt.

— ANZEIGE —