Morgan Freeman über den Oscar-Fluch

Morgan Freeman über den Oscar-Fluch
Morgan Freeman gewann den Oscar 2005 als bester Nebendarsteller © Featureflash / Shutterstock.com

Am Sonntagabend werden in Los Angeles die Oscars verliehen. Eine Auszeichnung, von der viele Schauspieler träumen, der jedoch auch ein Fluch nachgesagt wird. Denn für einige Gewinner ging es nach dem Academy Award steil bergab, in der Karriere oder privat. Morgan Freeman (78, "Lucy") hat zu diesem Aberglauben eine eindeutige Meinung: "An einen Oscar-Fluch glaube ich nicht."

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Bringt der Goldjunge Unglück?

Der Schauspieler zeigte sich im Interview mit der "Bild am Sonntag" überzeugt: "Wenn du hart arbeitest und nicht abhebst, kannst du viele Jahre in diesem Job Erfolg haben." So ganz kann aber auch Freeman die magische Kraft des Filmpreises nicht leugnen. Den Oscar entgegenzunehmen sei ein "unglaublich erhebendes Gefühl", erinnerte sich der Preisträger von 2005. Damals wurde er für den Film "Million Dollar Baby" als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.


Auch zur gegenwärtigen Oscar-Debatte, bekannt als #oscarssowhite, äußerte sich Freeman: "Es geht nicht nur um die Oscars - es geht um die gesamt Filmindustrie." Um die benötigte ethische Vielfalt im Film wahrzumachen, müsse man sich seiner Meinung nach allerdings vor allem an die Produzenten, Regisseure, Casting-Agenturen und Drehbuchautoren wenden.



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