Monica Lierhaus: "Kann die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen"

Monica Lierhaus: "Kann die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen"
Monica Lierhaus bei den Mira Awards 2015 © ddp images

Monica Lierhaus (45) hat in den vergangenen Tagen eine große Debatte ausgelöst: "Ich glaube, ich würde sie nicht mehr machen", hatte die Moderatorin in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) über ihre folgenschwere Hirn-OP gesagt - und musste dafür auch Kritik einstecken. Jetzt verteidigt sich Lierhaus: "Ich kann die ganze Aufregung überhaupt nicht verstehen", sagt sie dem RND, "ich bin total überrascht von den vielen Reaktionen, vor allem von denen, die mich angreifen."

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"Es geht um mein Leben"

Sie stehe zu ihrer Aussage, so Lierhaus weiter: "Ich würde mir heute sehr stark überlegen, ob ich diese Operation noch einmal machen würde. Es geht um mein Leben, über das ich spreche - und niemand außer mir kann nachempfinden, was ich in den vergangenen sechs Jahren durchgemacht habe."


"Von Monica können wir uns alle etwas abschauen"

Auf den Einwand ihrer Mutter Sigrid in dem ersten Interview, die OP hätte ihr das Leben gerettet, hatte Lierhaus geantwortet: "Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben!" Lierhaus war daraufhin unter anderem vorgeworfen worden, ein Leben mit Behinderung als nicht lebenswert zu beschreiben. Lierhaus lag nach der Operation 2009 vier Monate lang im Koma: "Ich war auf dem Stand eines Kleinkindes."


In den vergangenen Jahren hat sich Lierhaus zurückgekämpft: "Von Monica können wir uns alle etwas abschauen: Es lohnt sich zu kämpfen und nie nachzulassen", sagte Bundestrainer Joachim Löw zum RedaktionsNetzwerk Deutschland dazu: "Mit welcher Disziplin und welchem Lebensmut sie ihre Situation meistert - das fasziniert mich wahnsinnig!"



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