Mola: "Die mentale Anstrengung war das Schlimmste"

Mola Adebisi
Mola Adebisi © coverme.com

Mola Adebisi (40) hat das Leben im Dschungelcamp unterschätzt.

- Anzeige -

Froh über Rauswurf

Der Ex-'Viva'-Moderator sieht sich aufgrund seines Verhaltens in der RTL-Show 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' Spott gegenüber, er sei einfach nicht standhaft genug gewesen, hieß es mehrfach. Die Zeit im Camp hätte er im Vorfeld nicht richtig eingeschätzt, kontert der Fernsehmann jetzt: "Die mentale Anstrengung war das Schlimmste. Ich muss zugeben, ich habe die Situation völlig unterschätzt! Dadurch, dass man so wenig isst, hat man eine ganz andere mentale Verfassung. Und da gab es zwei, drei Momente wo ich überfordert und mit den Nerven am Ende war. Ich würde das vergleichen mit jemandem, der sehr betrunken ist, dann weiß man auch nicht mehr, was man tut", so Adebisi im Interview mit 'Bild.de'.

Über seinen Rauswurf durch die TV-Zuschauer hat er sich gefreut, stieß einen Jubelschrei aus - er hätte im Camp ohnehin nichts mehr geben können, da er keine Substanz mehr hatte. Doch seine Leistung in den zehn Tagen betrachtete er auch rückblickend positiv: "Ich bin zufrieden mit mir. Ich habe das Minimalziel erreicht, habe durchgehalten und bin nicht abgehauen", so der Moderator, der seine Dschungelprüfung mit Camp-Kollegin Larissa Marolt (21) allerdings abgebrochen hat. Verstehen könne Adebisi die Reaktion der Fernseh-Zuschauer schon: "Ich höre das jetzt natürlich minütlich, aber klar: Für das, was ich getan habe, habe ich den Spott verdient. Ich habe in der Situation versagt. Da muss man drüber weg kommen, immerhin bin ich um die Shitstorm-Erfahrung reicher."

Während der Ex-Teilnehmer nun um eine Erfahrung reicher ist, ist das Camp um den Teamgeist-Faktor gewachsen. So wählten die Bewohner nun Marco Angelini (29) in die Prüfung - der starke Mediziner holte für die Truppe fünf von acht möglichen Sternen. Dabei musste er sich durch einen Glastunnel kämpfen, in dem Spinnen, Aale und Schlangen auf ihn warteten. Wie passend, dass der Arzt eine Schlangenphobie hat. Dabei sei er an seine Grenzen gestoßen, wie er im Interview nach der Prüfung zugab. "Das Schlimmste, das ist das Wasserbecken. Weil du glaubst, du stirbst, weil du keine Luft bekommst. Wenn ich jetzt ein bisschen mehr Frau wäre, würde ich weinen."

Die Dschungelprüfung trotz Phobie so tapfer zu meistern - ein solches Verhalten hätte man sich bei Mola Adebisi auch gewünscht.

© Cover Media

— ANZEIGE —