Moderatoren äußern sich zum "Stadlshow"-Debakel

Moderatoren äußern sich zum "Stadlshow"-Debakel
Die Moderatoren Francine Jordi und Alexander Mazza bei der Generalprobe zur ersten "Stadlshow" © ddp images

Die Frischzellenkur für den "Musikantenstadl" ging gründlich daneben: Die "Stadlshow" vergraulte erfolgreich einen großen Teil des Stammpublikums, die begehrten jüngeren Zuschauer blieben trotzdem fern. Die Moderatoren sprechen angesichts des Quotenfiaskos von 2,46 Millionen Zuschauern von den üblichen Startschwierigkeiten: "Jede Rundumerneuerung bringt Kritik mit sich und Dinge, die man noch verbessern muss", sagt Francine Jordi (38, "Du bist mein Held") der "Bild"-Zeitung.

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Neustart böse gefloppt

Einige der Kritikpunkte, was etwa Tonqualität und Kameraarbeit angeht, kann die Moderatorin und Sängerin durchaus nachvollziehen: "Einige Kritik ist berechtigt. Und natürlich werden sich die Verantwortlichen darum kümmern", versichert Jordi. Über die fehlende Star-Dichte der Künstlerauswahl war sie offenbar selbst verwundert: "Diese Frage haben ich und mein Manager den Verantwortlichen auch gestellt", erklärt die Moderatorin. "Sie wollten, dass die Show durch gute, wenn auch nicht nur bekannte Musik definiert wird. Das ist offenbar beim Publikum nicht angekommen." Dennoch bereue Jordi nicht, die Moderation der "Stadlshow" übernommen zu haben.


Auch Alexander Mazza (42) glaubt weiter an eine Zukunft des "Stadls": "Wenn ich mir vor Augen führe, wie wichtig allen Beteiligten die Zukunft der Stadlshow ist, dann gebe ich ihr weiter gute Chancen!" Der Bayerische Rundfunk stellt den Neustart als alternativlos dar: "Wir wollten die Sendung nicht aufgeben, ohne versucht zu haben, sie zeitgemäß weiterzuentwickeln", sagt eine Sprecherin des Senders der "Bild". "Offenbar war dies für viele Zuschauer zu viel Unbekanntes", räumt sie ein.



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