Mitch Winehouse: Dank Therapie wohlauf

Mitch Winehouse
Mitch Winehouse © Cover Media

Mitch Winehouse (63) wäre ohne Therapie nicht klargekommen.

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Kein Grund zum Schämen

Der Jäzzsänger musste im Juli 2011 den tragischen Alkoholtod seiner berühmten Tochter Amy Winehouse (†27, 'Back to Black') hinnehmen und anschließend dauerte es lange, bis er seine Trauer in den Griff bekam. Ohne Hilfe hätte er dies nicht geschafft, wie Mitch nun im Interview mit dem britischen 'Closer'-Magazin betonte. "Die ersten drei Monate nach Amys Tod waren furchtbar und ich war von Trauer übermannt", erinnerte sich der einstige Taxifahrer. "Ich war daran gewöhnt, sie zwei- oder dreimal am Tag zu sehen. [Es gab Zeiten], da lachte ich mich einen Moment mit Freunden über Amys Eskapaden tot, fünf Minuten später brach ich in Tränen aus. Ich lernte, dass es das Schlimmste ist, was man tun kann, wenn man seine Gefühle unterdrückt. Ich nahm Trauertherapie in Anspruch, was äußerst erfolgreich verlief. Ich glaube fest an Seelsorge. Man muss sich nicht dafür schämen, Hilfe zu suchen."

Von der Unterstützung, die ihm von der Öffentlichkeit entgegenkommt, ist der Musiker derweil überwältigt. Im Londoner Stadtteil Camden, wo Amy vor ihrem Tod lange Zeit lebte, wurde sogar eine Statue von der Soul-Ikone errichtet. "Ich bekomme immer noch Zeichnungen und persönliche Briefe von Leuten, die einst kurz vorm Suizid standen, aber nach Amys Tod erkannten, dass das Leben zu kostbar ist", freute sich Mitch Winehouse. "Amys Verlust hat dazu geführt, dass ich jeden Tag wie ein kostbares Geschenk behandle, und wenn man jemandem dadurch helfen kann, dann ist das sogar noch besser."

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