Hollywood Blog by Jessica Mazur

Mit ihrem Namen liegt die Tochter von Ashton Kutcher und Mila Kunis voll im Trend

Ashton Kutcher und Mila Kunis
Mit ihrer Namenswahl für Baby Wyatt liegen Ashton Kutcher und Mila Kunis voll im Trend. © Anna Webber

von Jessica Mazur

Hollywood hat einen neuen Lieblingsbegriff. Dieser lautet 'gender neutral', auf Deutsch: geschlechtsneutral. Und warum? Weil ein paar Stars beschlossen haben, ihren Kids Namen zu verpassen, bei denen man im ersten Moment nicht so genau weiß, ob es sich bei dem Promi-Sprössling nun um ein Mädchen oder einen Jungen handelt. Und schwupps, schon wird eine Trendbewegung in Gang gesetzt, ja so schnell kann's gehen.

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Blake Lively und Ryan Reynolds gaben ihrer Tochter den Namen James. Kourtney Kardashian nannte ihren Sohn Reign und 'Mad Men'- Star Jessica Paré entschied sich für den Namen Blues. Für ihren Sohn. Und natürlich nicht zu vergessen: die kleine Wyatt, die Tochter von Ashton Kutcher und Mila Kunis. Keine Frage, die Tage, in den in den amerikanischen Onlineforen noch die virtuelle Nase gerümpft wurde und es jede Menge empörte "Aber das ist doch kein Mädchenname!!"- Einträge gab, weil Jessica Simpson oder Nicole Richie ihre Töchter Maxwell und Harlow nannten, sind Schnee von gestern. Heute werden 'gender neutral names' mit freudigen 'Ohs', 'Ahs' und 'What a cool name!' Kommentaren begrüßt. Und sie finden jede Menge Nachahmer. So gab es der Webseite 'Nameberry.com' zufolge in den Staaten im letzten Jahr nur 16 Elternpaare, die ihrer Tochter den Namen 'Wyatt' gaben (zum Vergleich: knapp 8500 Eltern wählten diesen Namen für ihren Jungen). Doch in diesem Jahr sind es schon nach den ersten drei Monaten mehr als 20. Tendenz steigend.

Doch der 'gender neutral'- Hype stoppt nicht bei den Namen. So erklärte das 'Sports Illustrated'-Model Robyn Lawley kürzlich einem amerikanischen Magazin, dass sie plane, ihre Tochter Ripley in einem "geschlechtsneutralen Umfeld" zu erziehen. "Ich finde, dass wir die Geschlechter durch Spielsachen und Hobbies zu stark voneinander abspalten", so Lawley. Dass sie damit voll im Trend liegt, beweist ein Blick auf die aktuellen amerikanischen Elternmagazine, wie 'Parents' oder 'Babytalk', die in diesen Wochen fast alle mit langen 'gender neutral toys' Listen lockten. Frei nach dem Motto: Raus mit den Barbies und den Trucks, und rein mit geschlechtsneutralen Spielsachen wie Arztkoffer, Musikinstrumente oder Tierfiguren.

Wer's nachmachen will, dem wird's leicht gemacht. Inzwischen bieten nämlich viele amerikanische Baby-Webseiten sogar schon Namensfinder-Tools an, mit der Suchoption 'geschlechtsneutral'. Ich hab's mal spaßeshalber ausprobiert und bekam die Namen 'Valter' und 'Darren' angeboten. Für ein Mädchen. Naja, nicht unbedingt schön, aber (NOCH) selten...!

Viele Grüße aus Lalaland sendet…

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur
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