Mit einem kleinen Fahhrad auf Tour

Mit einem kleinen Fahhrad auf Tour

Erkundungstouren mit dem Fahrrad

Du hast in den letzten drei Jahren über 300 Konzerte in 20 Ländern gespielt. Wie hältst du den Tourstress durch?

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Milow: Um ehrlich zu sein, ist das für mich eigentlich gar kein Stress. Die Zeit davor, wenn geplant und Promotion gemacht wird – das ist der harte Teil. Aber wenn ich unterwegs bin, dann lebe ich von Tag zu Tag. Auch, wenn ich mal richtig müde bin und am liebsten nur schlafen würde: Wenn ich dann auf der Bühne stehe vor meinen Fans, dann weckt mich das Adrenalin wieder auf. Ich sauge die Energie, die das Publikum ausstrahlt, regelrecht in mich auf und das gibt mir sehr viel Kraft. Dann achte ich in dieser Zeit natürlich auch auf meine Ernährung: Gemüse, Obst, wenig Fettiges. Viel schlafen ist für mich auch sehr sehr seeehr wichtig (lacht). Ich brauche viel Schlaf! Da kann man sich am besten erholen und neue Kraft für den nächsten Tag tanken.

Bist du vor einem Auftritt eigentlich noch nervös?

Milow: Ja, aber das ist auch gut so. Durch die Anspannung ist man viel konzentrierter und ernster bei der Sache. Wenn ich nicht nervös wäre, dann würde ich das Ganze auf die leichte Schulter nehmen und die Shows wären nicht so gut, wie sie jetzt sind.

So ein Tourmarathon ist ja auch körperlich sehr anstrengend. Wie hältst du dich fit?

Milow: Die Auftritte an sich halten mich fit. Die sind körperlich wirklich sehr anstrengend und für sich genommen schon wie ein richtiges Training. Ich fange schon nach kurzer Zeit an zu schwitzen und wenn ich von der Bühne komme, habe ich jedes Mal das Gefühl, dass ich einen Marathon gelaufen bin. Ich versuche auch, wenn ich unterwegs bin, joggen zu gehen. Aber das schaffe ich eher selten. Letztes Jahr habe ich mir ein kleines Fahrrad gekauft, das ich dann mit auf Tour genommen habe. Das ist echt cool, so sieht man viel von der Gegend – vor allem, wenn man sich verfährt (lacht) – und kommt an die frische Luft. Nicht so cool ist dagegen, wenn das Fahrrad kaputt geht und man sich ein Taxi zurück zum Tourbus nehmen muss.

Ist dir das passiert?

Milow (lacht) Ja! Zweimal sogar. Das ist echt scheiße. Man fährt und denkt sich noch: „Wow, das macht echt Spaß! Das werde ich jetzt öfter machen.“ Und im nächsten Moment kracht dir der Reifen unterm Hintern weg. Das war echt nicht so toll.

Kurz und bündig

Dein Lieblingsgericht? Sushi

Glücksbringer? Meine Gitarre

Abergläubisch? Nein, gar nicht

Dein bester Moment? Dieses Interview (grinst)!

Dein peinlichster Moment? Dieses Interview (lacht laut).

Mittel gegen Liebeskummer? Alkohol!

Dein Lieblingsort zum Wohlfühlen? Mein Bett

Ein Reiseziel, das du unbedingt noch ansteuern willst? Indien

Hast du eine geheime Macke? Ja!

Welche denn? Das verrate ich nicht (grinst).

Welches Teil im Schrank ist denn im Moment dein Favorit? Meine Cappie

Eitel? (überlegt lange) Hm, ich weiß gar nicht. Ich glaube nein.

Und die letzte Frage: Was ist deine geheime Macke? (lacht schallend) Clever, aber das verrate ich nicht!

Vielen Dank für das Interview, Milow!

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