Miriam Pielhau über ihren Kampf gegen den Krebs: "Sterben war für mich keine Option"

Miriam Pielhau: "Heute wird nicht gestorben" 
Miriam Pielhau © Cover Media

Mit ihrer Heilung, die an ein Wunder grenzt, möchte Miriam Pielhau (40) anderen Menschen Hoffnung schenken. 

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Aufgeben war keine Option 

Nach ihrer erneuten Krebserkrankung erhielt die Moderatorin ('Großstadtliebe') vor vier Wochen endlich die Nachricht, krebsfrei zu sein. Zwei Jahre hatte sie gegen ihre zweite Krebserkrankung angekämpft. Die Ärzte hatten ihr damals die Diagnose unheilbar gegeben. Jetzt sprach Miriam Pielhau erstmalig mit der 'Bild' über ihre Krankheit und erklärte, dass Aufgeben nie eine Option für sie gewesen sei:

"Ich war und bin noch nicht fertig mit diesem Leben - dieses Gefühl habe ich nie verloren. Ich habe doch dieses Kind. Ich will sie groß werden sehen. Mein Wunderkind, das ich trotz Brustkrebs bekommen habe vor bald vier Jahren. Das kann doch nicht sein, dass meine Tochter mich jetzt verlieren soll? Das kann nicht sein! Ich will das nicht", erinnerte sie sich an ihre Reaktion nach der Diagnose. "Ich bin bockig geworden, habe mir und den Ärzten geschworen: Hier wird heute nicht gestorben. Und morgen auch nicht. Ich bäume mich mit aller Kraft gegen diese Schei*-Krankheit auf. Sterben war für mich zu keinem Zeitpunkt eine Option."

2014 hatte die Moderatorin das erste Knötchen in der Brust entdeckt, bei einer Computertomographie fanden die Ärzte heraus, dass überall in ihrem Körper Metastasen wucherten. Nach vier Chemotherapien und immer wieder neuen Medikamenten besiegte sie entgegen aller Erwartungen den Krebs. Das sei auch der Grund, warum sie nun über ihre Erkrankung in der Öffentlichkeit spreche: "Ich habe etwas geschafft, was viele und ich auch als Wunder empfinden. Und das ist auch der Grund, warum ich jetzt darüber rede: wenn man aus einem unheilbar ein heilbar machen kann - dann gibt das doch ... Hoffnung."

In den nächsten Tagen erscheint das neue Buch von Miriam Pielhau 'Dr. Hoffnung: Die Geschichte eines echten Wunders'. In dem Buch geht es um eine Frau namens Johanna, die sie selbst erfunden hat, um aus der Distanz heraus besser über sich selbst, ihren Kampf gegen den Krebs, das Leiden und ihre Hoffnung schreiben zu können - vor allem die Hoffnung spielt eine zentrale Rolle bei der Heilung: "Hoffnung ist ein kostbares Medikament, der beste Freund der Liebe zu mir selbst und zu meinem Leben. Hoffnung kann sogar heilen", heißt es in dem Buch von Miriam Pielhau.

Cover Media

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