Miley Cyrus spricht sich gegen Diskriminierung aus

Miley Cyrus spricht sich gegen Diskriminierung aus
Setzt sich gegen ein umstrittenes US-Gesetz ein: Miley Cyrus © Richard Shotwell/Invision/AP

Miley Cyrus (22) dürfte mehr direkten Einfluss auf viele ihrer Fans haben, als die komplette Weltpolitik. Auf Twitter, wo die Sängerin gut 19,4 Millionen Follower besitzt, rief sie nun zu einer ungewöhnlichen Aktion auf. Ihre Fans sollten politisch aktiv werden.

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Twitter-Aktion der Sängerin

"Lasst uns die Kacke zum Dampfen bringen!", schreibt Cyrus in einem Tweet und fordert ihre Anhänger dazu auf, das Büro von Senator Tom Cotton (37) anzurufen: "Glückliche Hippies, ruft an und erklärt, warum uns und unserem Land Freiheit wichtig ist!" Dazu postete sie die Telefonnummer.


Der Republikaner Cotton hatte zuvor in einem "CNN"-Interview auf die Frage nach einem umstrittenen Gesetz zur Religionsfreiheit, das Unternehmen in Arkansas und Indiana erlauben würde, ihre Dienste schwulen, lesbischen, bisexuellen und transsexuellen Menschen zu verweigern, geantwortet, dass diese Diskriminierung aus der richtigen "Perspektive" betrachtet werden solle. Im Iran würden Schwule wie Verbrecher behandelt und aufgehängt.


Es ist nicht das erste Mal, dass Cyrus sich rund um dieses Gesetz engagiert. Im Interview mit "Time.com" bezeichnete sie Unterstützer des Gesetzes als "Dinosaurier, die am Aussterben sind". Gouverneur Mike Pence (55), Cottons Partei-Genosse, der das Gesetz unterzeichnet hatte, wurde von Cyrus auf Instagram als "Arschloch" beschimpft. Außerdem kommentierte sie: "Der einzige Platz, an dem es mehr Idioten als auf Instagram gibt, ist die Politik."

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