Microblading: Der neue Augenbrauen-Trend

Microblading: Der neue Augenbrauen-Trend
Topmodel Cara Delevingne ist für viele das absolute Augenbrauen-Vorbild © Featureflash / Shutterstock.com

Cara Delevingne (23) ist das Vorbild für den derzeitigen Augenbrauen-Trend: Buschig, markant und natürlich muss es sein. Die tägliche Brauen-Routine vieler Frauen gleicht deswegen einer Zeremonie: Es wird gezupft, gebürstet, aufgefüllt, gepinselt. Eine Prozedur, die nicht nur aufwendig ist, sondern auch jede Menge Zeit in Anspruch nimmt. Für alle geplagten Augenbrauen-Fans hat sich die Kosmetikindustrie nun etwas ausgedacht: Microblading. Permanent Make-up für die Augenbrauen.

Alles, was Sie wissen müssen

Was ist Microblading?

Microblading ist ein permanentes Make-up für die Augenbrauen. Vor der Behandlung wird die optimale Augenbrauenform ausgemessen und aufgezeichnet. Mit einer Art Skalpell werden dann feine Striche in die Haut geritzt und anschließend mit einer Pigmentierfarbe aufgefüllt. Der Effekt: Die Brauen sehen voller, schwungvoller und symmetrisch aus.


Im Gegensatz zum regulären Permanent Make-up, bei dem die Farbe mit einer Nadel in die Haut gebracht wird, ist diese Methode ein wenig schmerzhafter. Die betroffenen Gesichtsstellen können aber vorher mit einer Creme betäubt werden. Insgesamt dauert Microblading in etwa zwei Stunden.


Wie lange hält es?

Die Haltbarkeit von Microblading hängt vom jeweiligen Hauttyp ab. Generell haben die aufgefüllten Augenbrauen eine Lebensdauer von eineinhalb bis zwei Jahren. Danach verblassen sie. Der Farbton sollte sich dabei allerdings nicht ändern. Dennoch gibt es schon einige Berichte von Frauen, die von einer Veränderung ins rot- oder lilastichige berichten.


Wie viel kostet es?

Der Preis unterscheidet sich je nach Kosmetikstudio und kann von 400 bis 650 Euro reichen. Eine Nachbehandlung sollte in jedem Fall im Preis inbegriffen sein. Dabei wird eine Auffrischung der Pigmentierung nach circa einem Monat durchgeführt.


Gibt es Gefahren und Risiken?

Um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen, sollten vor der Behandlung mögliche Allergien geklärt werden. Problematisch könnten auch frühere Botox-Spritzungen sein. Am besten beraten Sie sich darüber mit Ihrem Hautarzt. Abgesehen davon hängt das Microblading-Ergebnis stark vom Können der Kosmetikerin ab. Bei zu tiefen Stichen könnte die Haut irreparablen Schaden nehmen und Narben bilden.



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