Michelle: Übersinnliche Erlebnisse

Michelle: Übersinnliche Erlebnisse
© picture-alliance/ dpa, Heinz Unger

Sie hat die Antwort des Engels vergessen

Das Schicksal der Schlagersängerin Michelle (Bürgerlicher Name: Tanja Shitawey) ist kein leichtes: Sie wurde von ihrem Vater verprügelt, erlitt eine Totgeburt, brach auf der Bühne zusammen, musste Privatinsolvenz anmelden und verfiel in Depressionen - das alles in 37 Jahren. Im Interview mit der 'Bild am Sonntag' spricht Michelle jetzt über ihre Erfahrungen.

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Die Sängerin, die sich mit ihrem aktuellen Album 'Goodbye Michelle' von Fans und Musikkarriere verabschieden will, findet Trost und Kraft in ihrem Glauben. "Ich weiß, wie mein persönlicher Schutzengel aussieht. Er ist unglaublich groß, mit ganz langen Haaren und dem Gesicht einer Frau. Aber er ist ein Mann", so Michelle. Dieser Engel sei ihr auch schon "öfters begegnet": "Einmal habe ich meinen Engel gerufen und ihm eine Frage gestellt. Er hat sie auch beantwortet, aber ich habe die Antwort vergessen. Das ärgert mich total."

Die Kommunikation mit himmlischen Wesen, so die Künstlerin, sei "schwierig". Sie selbst "versuche das ganz häufig, aber das schaffe ich nicht so oft".

Himmlische Wesen und rollende Geister

Michelle: Übersinnliche Erlebnisse
© picture-alliance/ dpa/dpaweb, Miguel Villagran

Außer ihrem Schutzengel begegnet Michelle in ihrem Haus, das sie in der Nähe von Köln gemeinsam mit Ehemann Josef Shitawey und ihren drei Töchtern bewohnt, noch regelmäßig einem Geist. Michelle: "Manchmal kommt ein Geist zu uns, der stellt sich unter, bevor es anfängt zu regnen. Der trägt einen schwarzen Mantel und hat einen Pagenschnitt. Und wenn der Regen vorbei ist, rollt er wieder weg."

Ein psychisch labiler Mensch sei sie trotz der Geschehnisse "absolut nicht. Ich mache auch keine Therapie mehr, Therapeuten würden mir nichts bringen. Die Seele blutet, aber sie blutet für mich alleine. Ich bin ein Stehaufmännchen", so Michelle.

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