Michelle Hunziker: Italiener stinksauer wegen Hochzeitsgeschenkeliste

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Michelle Hunziker kocht gern mit teuren Pfannen
Zur Hochzeit hat sich Michelle Hunziker teures Geschirr gewünscht. © PeterParker/Splash News

Von Timo Steinhaus

Eigentlich ist Michelle Hunziker der Sonnenschein Italiens. Hier ein nettes Lächeln, da ein freundliches Winken. Während Promis wie Kanye West oder Alec Baldwin regelmäßig Paparazzi verkloppen, bestellt die Moderatorin schon mal Pizza für die Fotografen vor ihrem Haus. Jetzt noch die Märchenhochzeit mit Mode-Erbe Tomaso Trussardi, dazu schwanger mit dem zweiten gemeinsamen Kind. Hach, es könnte alles so schön sein, doch jetzt erhitzt eine Geschichte um Dekadenz die Gemüter.

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Grund ist die Hochzeitsgeschenkeliste des Paares. Zwar kochen Hunziker und Trussardi auch nur mit Wasser – doch das anscheinend in einem 5.000 Euro teurem Suppentopf. Das Ehepaar hat sich nämlich Medienberichten zufolge allerhand kostspielige Küchenutensilien gewünscht. Zum Topf gesellen sich eine Silberpfanne mit handgefertigtem Wurzelholzgriff (2.100 Euro), Risotto-Löffel (320 Euro), ein Kochset (1.000 Euro) und eine Pfeffermühle (300 Euro).

Die Italiener kochen derweil angeblich ebenfalls – vor Wut. Denn das Land steckt mitten in der Wirtschaftskrise. Und die Hunziker wünscht sich einfach teure Töpfe! Ihre Landsleute sollen dafür wenig Verständnis haben – und fordern, sie solle lieber spenden. Und zwar mehr als Pizza für Paparazzi. Oh Dio Mio. Da kommt er schon wieder herangebraust, der mittlerweile inflationär gebrauchte Shitstorm.Einer von hundert Kommentaren zu einem Promi-Bild im Internet ist negativ? Shitstorm. Catherine und William machen Kurzurlaub ohne Baby George? Shitstorm. Madonna trägt einen Seidenschlübber? Shitstorm. Jetzt also im Fall von Hunziker gleich "Italien", das von uns leider für eine Stellungnahme gerade nicht zu erreichen war.

Egal. Es passt ja vorzüglich, dass die Moderatorin in dem Magazin 'Schweizer Illustrierte' gerade verraten hat, dass irgendwann eine Rückkehr in ihre Schweizer Heimat für sie nicht ausgeschlossen sei. Und jetzt machen Sie mal mit beim munteren Schlagzeilenbasteln. "Hochzeits-Stunk in Italien. Michelle Hunziker will zurück in die Schweiz", heißt es etwa beim Schweizer Boulevardblatt 'blick.ch'.

Ob Neiddebatte oder überzogener Shitstorm - Hunziker sah sich offenbar gezwungen, zu den Protzvorwürfen Stellung zu nehmen: "Tomaso und ich wollen eine Familie gründen und es war schön, eine Hochzeitsliste zu machen, auch um unseren Kindern eine Erinnerung an diesen Tag zu hinterlassen", sagte sie der Zeitschrift 'Chi'. „Natürlich ist es 'guter Ton', wenn man etwas Gemeinnütziges macht, aber wir helfen anderen jeden Tag", so die 37-Jährige.

Natürlich lässt sich eine Familie auch ohne Pfanne mit Wurzelholzgriff gründen und das Risotto dürfte mit einem Löffel von Ikea auch genauso gut schmecken. Doch wann und zu welchem Anlass gespendet wird, das sollte Sache des Brautpaars bleiben. Denn in der Regel brüllen immer die am lautesten, die am wenigsten Toleranz besitzen. Und damit ist die Sache hoffentlich gegessen.

Bildquelle: Splash

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