Michaela Schaffrath schaffte es vom Porno bis zum Theater

Michaela Schaffrath
Der Werdegang von Michaela Schaffrath © picture alliance / rtn - radio t, rtn, patrick becher

Michaela Schaffrath: Vom Porno zur Theaterbühne

Michaela Schaffrath war nur sehr kurze Zeit Porno-Darstellerin, aber als Gina Wild ist sie bis heute die berühmteste Erotikdarstellerin Deutschlands. Ihren ersten Porno drehte sie 1999. Noch im gleichen Jahr folgte ihr erster Gina-Wild-Film (‘Gina Wild – Jetzt wird es schmutzig’). Ihren letzten Porno drehte sie im Jahr 2000, die letzte Produktion (‘Gina Wild – 150 Minuten Special 2) kam 2001 auf dem Markt. Sie erhielt 1999 und 2000 den ‘Venus Award’, den Oscar der Pornobranche.

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Sie spricht in Interviews und in ihren Erinnerungen (‘Ich, Gina Wild: Enthüllung’, 2004) zwar sehr offen über diese Zeit, nimmt aber auch gleichzeitig Abstand. Michaela Schaffrath erhält keinerlei Tantiemen für CDs und Filme aus ihrer Gina-Wild-Zeit, da sie sich vertraglich nicht abgesichert hatte.

Ihr Sprung von der Pornobranche zum seriösen Schauspiel war gleitend. Noch im Jahr 2000 – im gleichen Jahr, in dem sie ihren letzten Porno drehte – bekam sie eine Rolle in einem Spielfilm (‘Der tote Taucher im Wald’). In den Jahren danach sah man sie im ‘Tatort’, in ‘Polizeiruf 110’ und in dem ‘SOKO Stuttgart’. Auch im ‘Marienhof’ wirkte sie mit.

2008 und 2009 veröffentlichte sie außerdem DVDs mit Yoga- und Fitness-Programmen. Sie wirkte an fast 30 TV-Produktionen mit. 2010 entdeckte sie ihre Liebe für die Theaterbühne und ist nun oft im Theater zu sehen. 2008 zog sie für RTL in das Dschungelcamp und wurde Zweite. Im TV-Talk mit Markus Lanz gestand sie später, dass der Dschungel sie gerettet habe. Sie habe lange über ihre Verhältnisse gelebt und konnte dank dem Camp ihre Schulden abbezahlen.

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