Michael Schumacher: Was wir wirklich wissen

Michael Schumacher: Was wir wirklich wissen
Michael Schumachers Fortschritte fordern weiterhin ihre Zeit © ddp images

Beinahe zwei Jahre ist es her, dass Michael Schumacher (46) bei einem Skiunfall schwer verunglückte und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Davon erholt er sich nun in seinem Zuhause am Genfer See, unter vollkommenem Ausschluss der Öffentlichkeit. Das bringt immer wieder verschiedenste Spekulationen auf den Plan. Wie bedenklich die sind, erklärte Schumachers langjährige Managerin und enge Vertraute Sabine Kehm in der "Bild"-Zeitung. Der Schutz von Schumachers Privatsphäre sei angesichts der Schwere seiner Verletzungen sehr wichtig. Außerdem sollten sich Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, keine falschen Hoffnungen machen müssen.

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Das ist offiziell bekannt

 

Kehm: Das Sprachrohr zur Öffentlichkeit

 

Kehm, aus deren Feder das autorisierte Buch zu Schumachers Karriereende stammt, ist neben seiner Familie wohl der einzige Mensch, der wirklich weiß, wie es dem ehemaligen Formel-1-Star geht. Nur selten gibt sie Einblicke in seinen Gesundheitszustand. Sie war das Sprachrohr zur Öffentlichkeit, während Schumacher nach seinem Unfall in der Uni-Klinik im französischen Grenoble behandelt wurde. Sie bestätigte der Presse, dass der 46-Jährige aus dem künstlichen Koma geholt werde.

Ebenfalls sicher ist, dass Schumacher ein dreiviertel Jahr nach seinem Unfall wieder nach Hause kommen konnte. In einem Statement bestätigte Kehm im September 2014, dass die Rehabilitation des Rekordweltmeisters "von zu Hause aus fortgeführt werden" könne. Wenige Wochen zuvor war er in eine Reha-Klinik in Lausanne verlegt worden. Schon damals betonte sie, dass "weiterhin ein langer, harter Weg vor ihm" liege.

 

Es braucht noch "viel, viel Zeit"

 

Ähnlich vorsichtig, aber zuversichtlicher, zeigte Kehm sich im Mai dieses Jahres, als sie der Schweizer Tageszeitung "Le Temps" im Rahmen eines Sponsoreninterviews von Schumachers Reha erzählte. "Er macht seit einem Jahr viele Fortschritte, wenn man die Schwere seines Unfalls bedenkt", sagte die Managerin. Seit seinem Transport aus dem Krankenhaus werde er eng von Ärzten betreut. "Aber es steht auch fest, dass er noch viel, viel Zeit braucht, bis er sich erholt haben wird", betonte sie erneut.

Die "Bunte" will von einem Vertrauten erfahren haben, dass Schumacher bereits wieder "ein bisschen laufen" kann. Das dementierte Kehm gegenüber der "Bild". Die Behauptung, er könne wieder gehen, entspreche "nicht den Tatsachen". Weiterhin gilt für Fans und Öffentlichkeit also: abwarten.

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