Michael Schumacher: Kamera-Auswertung liegt vor

Michael Schumacher
Michael Schumacher © coverme.com

Michael Schumacher (45) war zum Zeitpunkt seines Unfalls "langsam zwischen zwei markierten Pisten" unterwegs.

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Er fuhr langsamer, als gedacht

Augenzeugen hatten es zuvor schon berichtet, nun liegen die Auswertungen der Helmkamera, die der Renn-Profi zum Zeitpunkt seines Unfalls trug, vor: Der französische TV-Sender BFMTV durfte das mitgeschnittene Video offenbar sehen und kam zu dem Schluss, dass der Deutsche mit geringer Geschwindigkeit zwischen zwei markierten Pisten unterwegs war. 

Gestern wandte sich Schumachers Frau Corinna (44) das erste Mal seit dem Unglück an die Öffentlichkeit und appellierte an die Medienvertreter vor Ort, sich zurückzuziehen: "Es ist mir wichtig, dass Sie die Ärzte und das Krankenhaus entlasten, damit diese in Ruhe arbeiten können - vertrauen Sie bitte deren Statements und verlassen Sie die Klinik. Bitte lassen Sie auch unsere Familie in Ruhe."

Für heute ist eine Pressekonferenz angesetzt, die bewusst nicht in Grenoble, wo Schumacher im Krankenhaus liegt, stattfinden wird. Als Veranstaltungsort wurde stattdessen das rund 80 Kilometer entfernte Albertville gewählt. Dabei sollen auch die von der Helmkamera aufgenommen Bilder eine Rolle spielen, hieß es in einzelnen Berichten. 

Michael Schumacher war am 29. Dezember beim Skilaufen in Méribel gestürzt und erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma.   

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