Michael Mronz spricht zum Gesundheitszustand von Ehemann Guido Westerwelle

Sein Ehemann Michael Mronz spricht
Michael Mronz spricht zum Gesundheitszustand seines Ehemannes © dpa, Rolf Vennenbernd

Sein Ehemann Michael Mronz spricht

Mitte Juni bekam Ex-Außenminister Guido Westerwelle die Schockdiagnose Leukämie. Seitdem kämpft er auf der Krebsstation der Kölner Uniklinik um sein Leben. Bei der CHIO Media Night in Aachen sprach nun Ehemann Michael Mronz erstmals über den Zustand des 52-Jährigen: „Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Wir haben uns sehr über die vielen Genesungswünsche gefreut, die er bekommen hat. Das gibt Kraft“, sagte er im RTL-Interview.

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Wie gut es Guido Westerwelle geht, zeigt er selbst bei dem CHIO_Reitturnier. Für wenige Stunden hat er die Uni-Klinik, in der er behandelt wird, verlassen, um neben seinem Mann auf der Tribüne zu sitzen. Der erste öffentliche Auftritt nach der Diagnose. Doch auch wenn er lächelt, die Kräfte raubende Chemotherapie ist ihm deutlich anzusehen.

Auch Schauspielerin Verena Mundhenke bekam mit 34 die Diagnose Krebs. Ein bösartiger Tumor des Lymphsystems. Die Folge: Mehrere Chemotherapien. Sie kennt Westerwelle persönlich und kann nachvollziehen, wie der sich momentan fühlen muss: "Inch weiß, dass es in der Leukämie-Therapie Zeiten gibt, wo die Blutwerte nach unten gehen. Da ist man sehr anfällig und muss stark aufpassen, dass man sich nicht ansteckt. Man darf nur die Luft im Krankenhaus atmen und dadurch fühlt man sich natürlich einsam und isoliert", erzählt sie im Interview mit RTL.

Mit Westerwelles Auftritt beim Reitturnier hatte so schnell niemand gerechnet. Dass er sich aber trotz seiner Krankheit wieder öffentlich zeigt, sieht Verena Mundhenke als positives Zeichen: "Normalerweise setzt man sich so einem Stress nicht aus, wenn man weiß, dass man das körperlich oder nervlich nicht bewältigen kann."

Michael Mronz spricht zum Gesundheitszustand von Ehemann Guido Westerwelle
© dpa, Britta Pedersen

Der Krebs wurde nur durch Zufall bei einer Routine-Untersuchung entdeckt. Westerwelle wollte sich einer Knie-OP unterziehen und hatte sich im Vorfeld Blut abnehmen lassen. Bereits wenige Tage nach der Diagnose hatte er sich in medizinische Behandlung begeben.

Und obwohl er gerade selbst die schlimmste Zeit seines Lebens durchstehen muss, denke Guido Westerwelle auch an andere Erkrankte: „Ich glaube, es ist auch wichtig, an die Menschen zu denken, die in diesen Tagen und Monaten auch mit dieser Krankheit befasst sind. Diesen Menschen wünschen Guido und ich viel Kraft, denn das ist keine einfache Aufgabe. Das soll den Menschen Kraft geben, über diese schwere Situation hinwegzukommen.“ Diese Kraft wünschen wir Guido Westerwelle auch.

Bilderquelle: RTL/dpa

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