Michael Jackson: Schwere Beschuldigungen von vermeintlichen Missbrauchsopfern nach seinem Tod

Michael Jackson: Nach seinem Tod erheben vermeintliche Opfer schwere Vorwürfe
Neuer Prozess für toten Michael Jackson? © AFP/Getty Images, AFP

Zahlte Michael Jackson Schweigegeld an seine Missbrauchsopfer?

Michael Jackson, der 'King of Pop', starb im Jahr 2009. Die Missbrauchsvorwürfe stehen jedoch noch immer im Raum und verfolgen den Ausnahmemusiker. Nun könnte es zu einem erneuten Zivil-Prozess gegen den Toten kommen, wie 'Page Six' berichtet. Am 07. April entscheidet ein Richter, ob es trotz Verjährung zu einem Prozess kommt, da es neue Erkenntnisse in diesem Fall zu geben scheint.

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Die Anwälte der beiden bisher bekannten Kläger geben an, sie könnten mindestens 20 weitere Missbrauchsopfer benennen und beweisen, dass deren Familien Schweigegelder von insgesamt 200 Millionen Dollar bekommen hätten. Auch ihre eigenen Familien hätten das Geld bekommen. Die Details der Anschuldigungen lassen Schreckliches erahnen.

Wade Robson, heute 32 Jahre alt, sagte bereits im Jahr 2005 in einem Prozess um den Missbrauch aus. Damals sprach er allerdings für Michael Jackson. Zwar gab er zu, dass er ein Jahr lang das Bett mit dem 'King of Pop' geteilt habe, der ihn aber nie angerührt hätte. Heute spricht er hingegen von einer Gehirnwäsche. Er gab an, dass er zum ersten Mal mit sieben Jahren missbraucht worden sei. Die damalige Haushälterin hätte den wiederholten Missbrauch gesehen und werde bei einem möglichen Prozess als Zeugen erwartet.

Doch nicht nur Wade erhebt die schlimmen Vorwürfe. Auch James Safechuck hat im Jahr 1987 den Musiker auf seiner Tour begleitet. Er möchte ebenfalls aussagen, dass er ein Jahr lang missbraucht worden sei und dass sein Vater, der damals nicht viel Geld hatte, einen Scheck in Höhe von einer Million Dollar von Michael Jackson bekam. Außerdem soll Jackson die Familien der beiden Jungen mit teuren Geschenken und Urlaubsreisen gelockt und zum Schweigen gebracht haben.

Inwieweit die Anschuldigungen glaubwürdig sind und ob es zu einem neuen Prozess, bei dem die vermeintlichen Opfer unbekannte Summen an Schadensersatz verlangen, kommt, soll nun ein objektiver Richter entscheiden. Zumindest steht fest, dass sich der Angeklagte nun nicht mehr wehren kann.

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